Crowdfunding-Projekt: Spenden für den Todesstern

Crowdfunding-ProjektSpenden für den Todesstern

Die US-Regierung lehnt bekanntlich den Bau eines Todessterns ab. Nun wollen einige Enthusiasten die Massenvernichtungswaffe selbst bauen. Das Geld sammeln sie auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.
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HamburgVor einigen Wochen formulierte ein US-Bürger eine Petition ans Weiße Haus, in der er und später 34.000 weitere Menschen den Bau eines Todessterns forderten. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, nicht unbedingt, um einen bestimmten Planeten zu zerstören.

Paul Shawcross, der im US-Präsidialamt für das Wissenschafts- und Raumfahrt-Budget verantwortlich ist, wies die Forderung auf durchaus charmante Art und Weise zurück. Doch Volkes Wille nach der ikonischen Massenvernichtungswaffe aus dem Film "Krieg der Sterne" ist damit nicht verstummt.

Nun hat jemand in Großbritannien beschlossen, den Todesstern auch ohne die finanzielle und logistische Unterstützung einer Regierung zu bauen. Zu rein defensiven Zwecken natürlich. Wer auch immer hinter der Domain gnut.co.uk steckt – er oder sie hat eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen, um das nötige Geld für den Bau des mondgroßen Superlasers per Crowdfunding aufzutreiben.

Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert. Zunächst will „Gnut“ lediglich 20 Millionen britische Pfund an Spenden einsammeln, um den ersten, noch etwas groben Bauplan zu verfeinern. Außerdem will er oder sie nach eigenen Angaben schon mal genug Hasendraht kaufen, um die vielen Reaktorschornsteine des Todessterns sichern zu können.

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Spenden für den Todesstern

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850.000.000.000.000.000 Dollar

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  • Bei der bald zu erwartenden Hyperinflation wird der Betrag hinten und vorne nie ausreichen...

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