Darüber spricht das Netz
Adobe startet Online-Office-Paket

Mit Acrobat.com greift Adobe nun auch auf dem Markt der Online-Office-Paketen an. Google-Tochter Feedburner will Werbung in RSS-Feeds unterdessen zum Massenphänomen machen und die neue Suchmaschine Wikia Search stößt nun doch auf viel Lob. "Darüber spricht das Netz" - jeden Freitag bei "Handelsblatt.com".
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Adobe hat einen weiteren großen Schritt auf seiner Online-Offensive genommen. In dieser Woche startete der Software-Hersteller unter Acrobat.com ein Paket mit Online-Office-Anwendungen, die der Konkurrenz von Google und Microsoft das Fürchten lehren sollen.

Den Schwerpunkt legt Adobe dabei klugerweise auf spezielle Online-Funktionen. So können Acrobat.com-Nutzer mit ConnectNow eine kleine Konferenz mit bis zu drei Personen abhalten, dabei per Video, Audio und Chat miteinander kommunizieren und parallel dazu gemeinsam an Projekten arbeiten.

Die Share-Funktion von Acrobat.com soll die guten alten Attachments in E-Mails ablösen. Anstatt einer riesigen Datei können Nutzer einen Link verschicken, der auf gespeicherte Texte, PDFs oder Bilder verweist. Dabei lässt sich jederzeit einstellen, welche Nutzer die Dokumente verändern dürfen und wer sie sich nur anschauen darf.

Abgerundet wird das Acrobat.com-Paket von der Textverarbeitung Buzzword, dem persönlichen Dateimanager My Files und dem Create-PDF-Dienst, mit dem bis zu fünf Dokumente in PDFs umgewandelt werden können. Erweiterungen wie ein Excel-Klon sind ebenfalls geplant.

Zwar ist Acrobat.com noch kein voller Ersatz für Software-Office-Pakete und bietet noch nicht so viele Funktionen wie die Konkurrenz, doch gerade der Fokus auf die Share-und-Connect-Funktionen wird sicher viele Freunde finden.

Internet-Links

» Das neue Angebot Acrobat.com

» ReadWriteWeb stellt Acrobat.com ausführlich vor

» Auch Webware berichtet

» Artikel im deutschsprachigen Blog netzwertig.com

RSS-Werbung wird zum Massenmarkt. Nachdem sich RSS-Feeds immer mehr als schnelles und komfortables Informationsmedium durchsetzen, war es nur eine Frage der Zeit bis die großflächige Vermarktung einsetzt. Einen richtigen Push bekommt die RSS-Werbung nun durch Google-Tochter Feedburner.

Der Dienstleister, den u.a. Hunderttausende Blogger in aller Welt nutzen, um ihre Feeds auszuliefern, bietet ab sofort AdSense für Feeds an. Damit werden die bekannten Google-Anzeigen, die unzählige Websites einsetzen, um ein paar Euro zu verdienen, auch in RSS-Feeds integriert.

Zunächst wird ein Test mit wenigen Feedburner-Nutzern durchgeführt, schon bald sollen aber alle die Möglichkeit haben, die neue Werbeform einzusetzen. Eins dürfte damit feststehen: Die Zeit der weitgehend werbefreien Feeds ist vorbei.

Internet-Links

» Ankündigung im offiziellen Feedburner-Blog

» Bericht bei Mashable

Äußerst viel Lob hat die in einer neuen Version gestartete Suchmaschine Wikia Search (Handelsblatt.com berichtete) bekommen. Von den negativen Stimmen, die es beim Vorabstart im Januar noch gegeben hatte, ist nichts mehr zu hören. "Wikia Search starts making sense" schreibt z.B. das populäre Blog Mashable.

Download Squad findet: "Wikia Search human powered search engine becomes useful" und TechCrunchs Erik Schonfeld meint: "Wikia Search finally doesn?t suck". Vor allem die vielen Möglichkeiten, mit denen jeder Nutzer die Wikia-Suchergebnisse verändern kann und die in der ersten Wikia-Version noch fehlten, werden gelobt.

Jedes Ergebnis kann nun bewertet, editiert und kommentiert werden. Ziel: Bessere Ergebnisse mit Hilfe der Nutzer. Dass solche Funktionen zwar auch von Spammern und anderen Schmarotzern genutzt werden können, wird zwar eingeräumt, doch die meisten Blogger hoffen, dass solche Angriffe wie bei der Wikipedia schnell entlarvt und verhindert werden.

Internet-Links

» Wikia Search

» Wikia-Erfinder Jimmy Wales erklärt die neuen Funktionen per Video

» Artikel bei Mashable

» Download Squad berichtet

» Eintrag bei TechCrunch

» Auch ars technica schreibt über das neue Wikia

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