Darüber spricht das Netz
Eine Werbung, die Spaß macht

Ein Hollywood-Produzent zeigt, wie die Netzgemeinde optimal in eine Werbekampagne einbezogen werden kann. Derweil sitzen die größten Social-Network-Fans in Südkorea und schafft Nielsen die Pageviews ab. Was diese Woche sonst noch heiß diskutiert wurde, lesen Sie hier. Handelsblatt.com präsentiert die interessantesten und wichtigsten Diskussionen aus internationalen Blogs und Web-Medien.

Wie sich virales Marketing optimal nutzen lässt, führt derzeit J.J Abrams vor. Der Erfinder solcher Fernsehserienhits wie "Lost" und "Alias" produziert mit seiner Firma Bad Robot derzeit einen Kinofilm, in dem ein Monster New York City angreift. Das Besondere: Die Infos zu "Cloverfield", so der aktuelle Arbeitstitel des Films, werden nur Stückchen für Stückchen enthüllt. In einem Gestrüpp aus geheimnisvollen Websites, einzelnen Fotos aus dem Film und ersten Trailern entsteht derzeit ein gigantisches Puzzle aus Info-Häppchen. Die weltweiten Kinoblogs kennen kaum noch ein anderes Thema als "Cloverfield" - und das, obwohl der Start des Films noch Monate entfernt ist. Marketing-Profis aller Welt: Hier entsteht gerade ein neuer Standard für virale Werbekampagnen.

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Soziale Netzwerke wie MySpace oder Facebook bleiben der große Netz-Hype dieser Tage. Eine Analyse der Marktforscher von Ipsos Insight förderte nun erstaunliche Zahlen zur Social-Network-Branche zu Tage. Demnach sind die Südkoreaner die größten Fans der Netzwerke. 49 Prozent der Bevölkerung haben demnach bereits eine solche Website besucht, 55 Prozent der Internet-Nutzer Südkoreas sogar innerhalb der vergangenen 30 Tage. Auf den weiteren Plätzen der Befragung, die in den größten Internet-Nationen durchgeführt wurden, folgen Brasilien, China, Mexiko und die USA. Deutschland liegt mit 14 Prozent der Internet-Nutzer, die innerhalb der vergangenen 30 Tage ein Social Network besucht haben, immerhin noch vor Frankreich, Japan und Russland. Unterdessen berichtet "TechCrunch" darüber, dass sich auch Google und Yahoo mit neuen Social Networks beschäftigen. Yahoo arbeitet an "Mosh", Google unterstützt "Socialstream", ein Projekt der Carnegie Mellon University.

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Nielsen/NetRatings, eins der wichtigsten weltweiten Internet-Forschungs-Unternehmen hat nun offiziell einen Schritt vollzogen, der bereits im April angekündigt worden war. Ab sofort wird Nielsen in seinen Nutzer-Analysen keine Pageviews mehr ausweisen, sondern stattdessen nur noch die Verweildauer der Surfer auf den einzelnen Websites. Für die Internet-Branche bedeutet dieser Schritt den Anfang einer kleinen Revolution. Bisher waren Visits und Pageviews die dominierenden Kennzahlen bei der Werbevermarktung von Websites. In Zeiten, in denen mit Bildergalerien nahezu beliebig viele Pageviews generiert werden können und moderne Techniken wie Ajax und der Durchbruch von Video-Inhalten gleichzeitig dafür sorgen, dass die reine Zahl der angeschauten Seiten auf einem Internet-Angebot immer irrelevanter wird, geht Nielsen eindeutig in die richtige Richtung. Nun muss diese Erkenntnis nur noch auf dem deutschen Markt ankommen.

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