Darüber spricht das Netz
Geschäftsleute im Visier

Google und Yahoo schielen mit ihren Office-Diensten immer mehr auf Unternehmenskunden. Unterdessen startet das US-Fernsehen eine Internet-Offensive, und Apple-Chef Steve Jobs will iPhone-Hacks verhindern. Welche Themen noch in Blogs und Webmedien heiß diskutiert wurden, und was Youtube-Commercial und Gaga-Link der Woche sind, lesen Sie hier.

Die großen Internetmultis stellen immer öfter Leute in den Fokus ihrer Bemühungen, die das Netz aus beruflichen Gründen nutzen. Neueste Entwicklung bei Google: ein Powerpoint-Klon. Der Dienst "Google Docs" verfügt nun auch über die Komponente "Presentations", mit der sich Präsentationen in der Art des Microsoft-Bestsellers "Powerpoint" erstellen lassen. Zwar wird es noch eine Weile dauern, bis die Funktionsfülle des Originals erreicht ist, doch einen großen Vorteil bietet "Presentations" bereits jetzt: Es ist von jedem Internet-Rechner der Welt erreichbar - inklusive der abgespeicherten Präsentationen. "Google Docs" wächst damit immer weiter zur kostenlosen Alternative für das Microsoft-Office-Paket heran.

Konkurrent Yahoo hat unterdessen für 350 Millionen US-Dollar das Unternehmen Zimbra geschluckt. Zimbra bietet ein Tool an, mit dem kleine Unternehmen oder andere Gruppen gemeinsame E-Mail-, Kalender- oder Wiki-Funktionen nutzen können. So bitter das kürzlich verkündete Gerichtsurteil in Sachen Monopolstellung für Microsoft ist, die wahre Konkurrenz lauert längst nicht mehr im Computerladen, sondern kostenlos im Internet.

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Pünktlich zum Start der neuen Fernsehsaison richten die großen amerikanischen TV-Sender ihre Online-Strategie neu aus. Allen voran NBC. Der Kanal, der erst kürzlich bekannt gegeben hatte, seine Serien wegen Streitigkeiten mit Apple nicht mehr über iTunes zu vertreiben, startet nun einen eigenen Dienst, der seinen US-Zuschauern Programme wie "Heroes" oder "Late Night with Conan O?Brien" kostenlos zugänglich macht. Finanzieren soll sich "NBC Direct" durch Werbebuchungen innerhalb der Programme. Der Service ergänzt "hulu", das gemeinsame Videoportal mit Rupert Murdochs News Corporation (Fox). Es soll im Oktober in einen Betatest gehen und weit mehr bieten als Fernsehserien.

Einen ähnlichen Weg wie "NBC Direct" geht ABC. Der Sender will aktuelle Episoden seiner Serien (u.a. "Lost", "Desperate Housewives") ebenfalls kostenlos und per Werbung finanziert bei AOL ausstrahlen. Fox zeigt ebenfalls ein paar Serienfolgen kostenlos - nämlich sieben Premierenepisoden bei iTunes. Der US-amerikanische Internet-TV-Markt ist also weiterhin stark in Bewegung, bleibt für den Nutzer aber weiterhin unübersichtlich.

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Während der Europa- und Deutschlandstart des iPhones immer konkretere Formen annimmt, will Apple-Chef Steve Jobs mit allen Mitteln gegen Hacks vorgehen, die das iPhone so verändern, dass es nicht mehr an den jeweiligen Exklusivpartner gebunden ist. In den USA hatte vor kurzem ein Teenager gezeigt, wie man diesen Mechanismus aufheben kann und das iPhone mit jedem beliebeigen Mobilfunkprovider nutzen kann. Gerüchten zufolge könnte Apples Vorgehen gegen solche Hacks so aussehen, dass alle geknackten iPhones unbrauchbar werden, sobald Apple ein neues Betriebssystem auf das Telefon schickt. Dass die Firma nicht begeistert von den iPhone-Hackern ist, hat handfeste monetäre Gründe: Apple verdient an jeder Minute mit, die Nutzer mit dem iPhone bei ihren Exklusivpartnern telefonieren. Nutzt ein Käufer das Telefon bei einem anderen Provider, geht Apple leer aus.

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