Darüber spricht das Netz: Umjubeltes Palm-Comeback

Darüber spricht das Netz
Umjubeltes Palm-Comeback

Weltweite Begeisterungsstürme hat die Vorstellung des neuen Palm-Smartphones Pre auf der Messe CES ausgelöst. Weniger begeistert waren die Blogger über die Neuigkeiten von Apple und Probleme bei Twitter. - „Darüber spricht das Netz“ – jeden Freitag bei „Handelsblatt.com“.
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Aller Skepsis im Vorfeld zum Trotz: Mit dem neuen Smartphone Pre scheint sich der PDA-Oldie Palm zurück ins Lampenlicht katapultiert zu haben. Die Vorstellung des Telefons auf der Unterhaltungselektronikmesse CES beherrscht die Schlagzeilen in den wichtigsten Technikblogs der Welt. Als „Auferstehung“, „Tritt in den Hintern“ für Windows Mobile und Blackberry-Hersteller RIM, oder als „Big Bang“ wurde das Pre in den Blogs bezeichnet. Palm, in den vergangenen Monaten und Jahren wegen coolerer, modernerer Geräte wie dem iPhone und dem Blackberry in eine Krise geschliddert, könnte damit tatsächlich wieder in der ersten Liga mitspielen.

Das Pre bietet einen Touchscreen wie das iPhone, zusätzlich aber auch eine ausschiebbare Tastatur. Es hat einen USB-Anschluss, etwa für externe Festplatten, GPS, W-Lan und ein sehr modernes Betriebssystem. Ein Funken Skepsis ist allerdings in den Kommentaren noch zu lesen: Was dem Pre nämlich noch fehlt, um wirklich konkurrenzfähig zu werden, ist Software. Hier hat Apple mit dem iPhone-App-Store und Tausenden Entwicklern von Zusatzprogrammen Maßstäbe gesetzt. Sollte das Unternehmen aber genügend Entwickler überzeugen, könnte der Name Palm durchaus wieder zum Synonym für modernste Smartphone-Technologie werden.

Internet-Links

Gdgt live: Live Palm keynote coverage from CES 2009

New York Times/Personal Tech: Palm Unveils iPhone Competitor, the Pre

last100: Have we just witnessed the second coming of Palm?

MobileCrunch: “Hands on” with the Palm Pre

Wired / gadget lab: Palm Unveils Its Long-Awaited Smartphone, the Pre

Auch wenn Apples Macworld-Keynote fast überall mit Enttäuschung aufgenommen und sogar als „Schnarchfest“ bezeichnet wurde – eine Neuigkeit wird durchaus Konsequenzen für die Zukunft einer Branche haben: der Verzicht auf DRM-Technologie im iTunes-Store. Künftig soll sämtliche Musik beim Marktführer ohne Kopierschutz-Mechanismen angeboten werden, der Käufer kann endlich mit seiner Musik anstellen, was er will. Einziges Manko: Die Musik wird weiterhin nur in Apples Eigenformat AAC verkauft, das nicht alle Abspielgeräte und Computerprogramme verarbeiten können. Auf MP3s dürfen Kunden bei iTunes wohl noch lange warten. Dennoch gibt es bereits jetzt erste Reaktionen. So will auch T-Onlines Musicload künftig nur noch DRM-freie Musik anbieten. Weitere Konkurrenten werden folgen. Pionier ist Apple damit freilich nicht, schließlich hatte der Amazon-MP3-Download-Shop, der in Deutschland leider immer noch nicht auf dem Markt ist, damit begonnen, freie Musik anzubieten und Apple damit durchaus Marktanteile abgenommen.

Internet-Links

New York Times: Want to Copy iTunes Music? Go Ahead, Apple Says

Bits: Will iTunes Changes Hurt Competing Music Sellers?

GigaOM: Why Apple’s iTunes Concessions Are a Double-Edged Sword

Futurezone: Auch Musicload lässt Kopierschutz fallen

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