Das schmutzige Geschäft mit dem Unglück
Betrügerische Spenden-Web-Sites

Mit „Rita“ bedroht der nächste Wirbelsturm Amerikas Küste - dabei sind die Nachwehen von Vorgänger „Katrina“ noch nicht einmal überwunden. Nun locken auch noch Spam-Mails auf vermeintliche Spendenseiten im Internet, über die kriminelle Elemente die Hilfsbereitschaft missbrauchen wollen.

hiz DÜSSELDORF. Die Sicherheitsexperten von Surf-Control warnen vor einem alarmierenden Anstieg von Spam-Mails, die Bezug auf echte Spenden-Websites für Opfer des Hurrikans Katrina nehmen. Hinter diesen Spendenaufrufen vermuten die Fachleute des Global Internet Threat Center kriminelle Absender, die an persönliche Daten der Empfänger gelangen möchten.

Diese erschlichenen Personendaten können dann missbraucht werden. Die Phisher kopieren dazu die Spendenformulare von echten Spenden-Websites der Hilfsorganisationen oder lenken die Spendenwilligen zu einem gefälschten Formular um, wo diese dazu aufgefordert werden, ihre Bankdaten und persönlichen Informationen anzugeben.

Besonders perfide ist es, wenn hilfsbereite dazu verleitet werden, eine Spende zu überweisen, die mit einer Spendenquittung belohnt wird. Ohne dass die Spender es merken, speichern die Betrüger vorher jedoch die Kreditkarteninformationen für die Weiterverwendung.

"Diese neue Art des kombinierten Angriffs führt nicht nur dazu, dass die Bürger das Vertrauen in seriöse und etablierte Hilfsorganisationen verlieren, sondern wirkt sich auch langfristig auf deren Arbeit und Image aus", klagt Gernot Huber, Marketing Manager Central Europe von Surf-Control.

Um sich vor Phishing oder kombinierten Internetangriffen zu schützen, empfehlen die Experten, Spendenaufrufen in einer E-Mail nie nachzukommen oder dort persönliche Informationen anzugeben. Generell sollten Links in einer verdächtigen E-Mail nie angeklickt werden.

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