Daten geraten leicht in falsche Hände
Fundort Oktoberfest

Wiesnbesucher droht Datenverlust durch leichtsinnigen Umgang mit Speichermedien. Eine verlorene Kreditkarte kann man sperren lassen, einen USB-Stick nicht.

hiz DÜSSELDORF. Jedes Jahr gehen auf dem Münchner Oktoberfest schätzungsweise über 5000 Gegenstände verloren. Neben Geldbörsen und Ausweisen gehören vermehrt auch USB-Sticks und MP3-Player zu den Fundsachen. Das Wiesn-Fundbüro gibt an, dass 2005 etwa 400 Geldbörsen, 480 Ausweise und EC-Karten, 350 Schlüssel sowie 200 Handys und Smartphones gefunden wurden. Außerdem wurden im vergangenen Jahr 593 Fälle von Taschendiebstahl der Polizei gemeldet. Das sind allerdings nur die gemeldeten Verluste. Über die Dunkelziffer kann man nur spekulieren. EC-Karten kann man sperren lassen, um sein Konto vor fremden Zugriffen zu schützen. Schlimmer sind verlorene oder gestohlene USB-Sticks, Smartphones oder MP3 Player. Der unbekannte Finder oder Dieb hat dadurch Zugriff auf persönliche Daten.

„Bei Verlust von privaten Daten ist der Schaden meist nicht nur finanzieller Art", mahnt Matt Fisher, Sicherheitsexperte bei Centennial Software. „Für iPods, PDAs oder USB-Sticks empfiehlt sich daher, das Gerät zu Hause zu lassen. Schließlich möchte man seine mühsam heruntergeladenen Songs nicht an Dritte verschenken und seine privaten Urlaubsfotos oder -videos nicht Tage später im Internet wieder finden. Geht man direkt nach der Arbeit auf die Wiesn und hat Geschäftsdaten auf PDAs oder USB-Speichermedien dabei, ist Verschlüsselung der beste Weg, um sich vor fremden Zugriffen zu schützen, denn dann sind die Dateien für Diebe unbrauchbar."

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