Daten schneller verfügbar machen
BI-Lösung hilft Managern auf die Sprünge

Gute Entscheidungen brauchen eine gute Grundlage: Informationen über das, was war, was ist und was sein wird. Business Intelligence-Lösungen (BI) systematisieren die Analyse der Daten. Beispielsweise bündeln sie Informationen über Kunden.

DÜSSELDORF. Ob es um Produktentwicklungen geht oder die neue Marketingkampagne - Unternehmen sollten wissen, was der Wettbewerb macht oder welche Wünsche die Kunden haben. Dabei wird die Umwelt stetig komplexer, immer mehr Informationen strömen auf die Entscheider ein. Business Intelligence-Lösungen (BI) systematisieren die Analyse dieser Daten. Beispielsweise bündeln sie Informationen über Kunden, deren Käufe und Reklamationen. Marketingabteilungen, die BI nutzen, können laut einer Studie die Bedürfnisse der Kunden um 16 Prozent besser einschätzen.

Auch lassen sich mit BI Entscheidungsprozesse innerhalb des Unternehmens beschleunigen und verbessern. Fast ein Viertel der in der Studie Befragten gab an, BI für die Beschleunigung operative Prozesse nutzbar zu machen. Denn den meisten Entscheidern reicht nicht mehr der Blick in die Vergangenheit. Sie wollen Zugriff auf Daten, die jünger als einen Tag sind. Bis 2010 werde nach Einschätzung von Branchenexperten mehr als ein Drittel der BI-Anwendungen mit Daten arbeiten, die eine Aktualität von 15 Minuten haben. Schon heute können eine ganze Reihe von BI-Systemen Daten zeitnah erfassen und zugänglich machen. Unternehmen sind über kritische Ereignisse schneller informiert, können präziser Trends erkennen und passende Entscheidungen treffen.

Schnelles Reagieren ist beispielsweise wichtig im Handel. Die Branche kämpft oft mit dem Problem, dass manche Waren in den Regalen liegen bleiben, andere binnen Kurzem ausverkauft sind und der Nachschub auf sich warten lässt. Damit solche Situationen gar nicht entstehen, haben drei von vier Einzelhandels-Unternehmen BI-Software im Einsatz, so die Studie "Business Intelligence in Retail Merchandising" der Aberdeen Group. Doch nutzen die Unternehmen die Daten noch recht wenig. 40 Prozent der Befragten sagten, ihr Unternehmen habe keine Zeit, um die Informationen sinnvoll zu verarbeiten. Ein Drittel glaubt, dass das Unternehmen die Daten gar nicht nutzen will.

Aber auch wer mit BI arbeitet, hat Defizite: Bei knapp der Hälfte der Firmen liegen die Daten laut Aberdeen nicht zentral vor. Ebenso oft schleichen sich Fehler in die Daten ein. Verantwortlich für die mangelhafte Umsetzung seien nicht allein die Unternehmen, so die Analysten. Denn die Software sei meist sehr komplex.

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