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Datenschutz soll Priorität bei neuer Gesundheitskarte haben

Der Datenschutz soll nach Angaben der Ersatzkassen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte oberste Priorität haben. „Den gläsernen Patienten wird es nicht geben“, sagte die Vorstandschefin der Ersatzkassenverbände (Vdak), Doris Pfeiffer, am Donnerstag.

dpa BERLIN. Der Datenschutz soll nach Angaben der Ersatzkassen bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte oberste Priorität haben. „Den gläsernen Patienten wird es nicht geben“, sagte die Vorstandschefin der Ersatzkassenverbände (Vdak), Doris Pfeiffer, am Donnerstag.

Die medizinischen Daten würden für den Transport und die Speicherung verschlüsselt. Der Zugriff unberechtigter Dritter soll ausgeschlossen werden. Die Einführung der Karte ist für nächstes Jahr geplant. Die ersten Tests sollen im Herbst starten.

Insgesamt sind Chipkarten für rund 80 Mill. Versicherte nötig. 185 000 Ärzte, 22 000 Apotheken, 2 200 Krankenhäuser und 260 Krankenkassen müssen nach Angaben der Ersatzkassen vernetzt werden. 15 Organisationen im Gesundheitswesen sind beteiligt.

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