Der Umsatz der Datenbankanbieter steigt wieder
Weltweiter Datenbankmarkt erholt sich

Eine Studie zeigt, dass Unternehmen wieder verstärkt in Datenbanken investieren und so zur Markterholung beitragen. Das größte Wachstum weist dabei Microsoft auf. Das attraktivste Marktsegment tut sich rund um Linux auf.

hiz DÜSSELDORF. In einer Studie weisen Marktforscher nach, dass der Markt für Datenbanken sich erholt hat. Beobachtungen der Gartner Group zeigen, dass die Firmen im vergangen Jahr mit 7,1 Milliarden Dollar 5,1 Prozent mehr für Datenbanklizenzen ausgegeben haben als im Jahr 2002. Allerdings weisen die Experten darauf hin, dass in 2002 ein Rückgang von 6 Prozent zu beobachten war. „Die Unternehmen haben ihre Kapazitäten untersucht und optimiert und schauen jetzt wieder in die Zukunft“, erklärt Gartner Analyst Colleen Graham die Markterholung.

An der Rangfolge der Großen Anbieter hat sich nicht viel geändert. Spitzenreiter ist nach wie vor IBM mit einem Marktanteil von 35,7 Prozent, gefolgt von Oracle mit 33,8%. Während die beiden Führenden ihren Marktanteil nahezu unverändert halten konnten, legte der Drittplazierte, Microsoft, 11,1 Prozent zu und stabilisiert mit 18,7% Anteil am Markt seinen Platz im dem Führungstrio. Die Zahlen zeigen, dass das Wachstum der Redmonder zu Lasten der kleineren Anbieter geht. So verloren die Informix Produkte nach der Übernahme durch IBM 16,1 Prozent und setzen mit 134,6 Millionen Dollar gerade mal 10% des Microsoft Ergebnisses um.

Als Marktsegment, das am stärksten wächst, haben die Marktforscher die Installationen Im Linux Umfeld identifiziert. Die Anbieter setzten hier 299,3 Millionen Dollar im Jahr 2003 um. Das bedeutet eine Zuwachsrate von 158 Prozent gegenüber dem Jahr 2002. Als Sieger geht hier Oracle mit einem Marktanteil von 69,1 hervor, was einen Zuwachs von über 360 Prozent bedeutet. Da der Anteil IBM in dem Markt von 57,6% auf 28,5% sank, haben sich die Schwerpunkte in dem jungen Markt zu Gunsten von Oracle verlagert.

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