Deutsche Jagdschutz-Verband
Hirsch Heinz wieder im Internet zu beobachten

Platzhirsch Heinz ist zurück auf dem Internet-Bildschirm und mit ihm der gesamte Rotwildclan mit Agnes, Jenny und Ollie. Das teilte der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) als Initiator der Internetseite www.wildtiere-live.de am Montag in Bonn mit.

dpa BONN. Online lasse sich jetzt wieder ein Naturschauspiel in der Eifel bequem von zu Hause aus beobachten: Die Hirsche werfen im März ihre Geweihe ab. Mit dem männlichen Kopfschmuck und Statussymbol schwindet auch die Anerkennung bei den Damen und im Rudel rapide.

Zunächst werfen die ältesten Hirsche ihre Geweihstangen ab, um sofort wieder mit der Neubildung zu beginnen. Rund vier Monate dauert es bis zum Aufbau des neuen Geweihs. Das ist nicht nur ein faszinierender Vorgang und der Stoff vieler Mythen und Legenden, sondern auch für die Forschung interessant. Biologen und Jägern dient das Geweih als Umweltindikator. An ihm lassen sich Umwelt- und Nahrungsbedingungen der Tiere ablesen. Auch die Medizinforschung ist am Geweihwachstum interessiert. Die Analyse kann das Verständnis des Knochenwachstums beim Menschen fördern, da die Struktur menschlicher Röhrenknochen sehr ähnlich ist.

Eine zoom- und schwenkfähige Outdoor-Kamera überträgt von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang live Szenen aus dem Leben des Rotwildclans. Internetnutzer können immer dabei sein. Auch auf die neue Staffel wartet schon eine riesige Fangemeinde: Hirsch Heinz und sein Harem hatten im vorigen Jahr weit über eine Million Zuschauer in ihren Bann gezogen.

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