Deutschland vorn
Ein Computer für elf Schüler

Die Computer-Ausstattung der deutschen Schulen hat sich weiter verbessert. Bundesweit steht jetzt für elf Schüler jeweils ein Computer zur Verfügung, geht aus der von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) veröffentlichten Erhebung zur „IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland“ hervor.

dpa BERLIN. Europaweit liege Deutschland damit vorn. Der Europäische Rat habe im Rahmen seines Aktionsplans ein Ziel von 15 Schülern pro Computer vorgegeben. In den deutschen Schulen der Sekundarstufen I (bis Klasse zehn) und II (bis zur Hochschulreife) habe sich das Verhältnis auf 12:1 verbessert. Im Vorjahr lag dies dies noch bei 13:1. Die Berufsschulen liegen mit einer Relation von 9:1 weiter vorn. An den Grundschulen teilen sich 13 Schüler einen Computer.

Gut 80 Prozent der Haupt-, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen können Scanner zu Unterrichtszwecken nutzen sowie Digitalkameras, Videobeamer und DVD-Player einsetzen. Rund drei Viertel der weiterführenden Schulen verfügen über einen Internet- Zugang. Bei den Grundschulen sind dies 47 Prozent.

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