Diagnose dauert nur Minuten
Computer-Viren auf der Spur

Massenmails, Würmer und rivalisierende Banden von Virenversendern - elektronische Angreifer aller Art attackieren Computer in Firmen und Privathaushalten. Doch die Abwehr ist genauso global organisiert: Wenn ein Virus in den Fängen der Moskauer Kaspersky-Spezialisten landet, bedeutet dies meist das Ende des kriminellen Streifzuges durch die digitale Welt.

HB MOSKAU. "Unsere Labors arbeiten rund um die Uhr", sagt Direktorin Natalya Kasperksy. Die Firma mit Sitz in Moskau zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Antivirus und Anti-Spam-Software. Das Softwarehaus entstand in den 90er Jahren. Inzwischen hat die Kaspersky-Gruppe Niederlassungen in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, USA, Polen, Japan und China.

Rund 15 Milliarden Spam-Mails werden nach Einschätzung von Analysten täglich verschickt. Den weltweiten Schaden allein durch die Müllmails beziffern Studien auf bis 30 Milliarden Dollar pro Jahr. Dazu kommen noch Angriffe von bösartigen Viren oder Trojanern - das sind kleine Programme, die einen Computer ausspähen.

Bei der Fahndung nach den Würmern setzt Kaspersky auf verschiedene Quellen: Einerseits lauern weltweit Kontroll-Mailboxen wie eine Falle auf Spam und Viren. Außerdem liefern Internetprovider Hinweise, wenn sich ein Schädling in ihren System findet. Weitere Tipps kommen von Computernutzern rund um den Globus.

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