Die eigene Cloud Datenwolke selbst gemacht

Cloud-Speicher eine komfortable und meist auch sichere Lösung, um jederzeit auf seine Daten zuzugreifen. Wer sich dabei nicht auf Marktgrößen wie Google oder Dropbox verlassen will, kann auch eine eigene Cloud basteln.
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Cloudspeicher kann man vom Anbieter mieten oder daheim mit einer Netzwerk-Festplatte oder einem Netzwerkserver selbst einrichten. Quelle: dpa
Die eigene Wolke gestalten

Cloudspeicher kann man vom Anbieter mieten oder daheim mit einer Netzwerk-Festplatte oder einem Netzwerkserver selbst einrichten.

(Foto: dpa)

Gestohlene Nutzerkonten, Datenlecks, persönliche Bilder landen im Netz - bei solchen Nachrichten fragen sich viele Nutzer, wie sicher ihre Daten bei kommerziellen Cloud-Speicherdiensten sind. Doch trotz solcher Horrormeldungen sind Cloudspeicher eine komfortable und meist auch sichere Lösung, um von nahezu jedem Ort der Welt auf seine Daten zuzugreifen. Wer sich dabei nicht auf Marktgrößen verlassen will, kann auch seinen eigene Datenwolke einrichten.

Dazu braucht man drei Dinge: Internetzugang, Cloud-Software und Speicherplatz. Der steckt entweder in einem Computer oder einer Netzwerkfestplatte zu Hause. Oder man mietet Speicherplatz im Netz. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Der Mietspeicher ist dann eine Wahl, wenn es schnell gehen soll, flotter Zugang wichtig ist und nicht daheim ständig ein Gerät unter Strom stehen soll. Aber: „Eine höchstmögliche Kontrolle über ihre Daten haben Nutzer da nicht”, sagt Valentina Djordjevic vom Informationsportal irights.info.

Die dümmsten Passwörter der Welt
Hacker
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Obwohl Daten- und Identitätsdiebstähle ständig Schlagzeilen machen, benutzen viele Internetnutzer weiterhin unsichere Passwörter. Das beliebteste Passwort der Welt sei nach wie vor „123456“, teilte das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) am Dienstag auf Grundlage einer Analyse gestohlener Datensätze mit. Die HPI-Forscher stützten ihre Angaben auf die Analyse von mehr als 215 Millionen geraubten Identitätsdaten, die sie seit 2011 im Netz entdeckt hatten. Allein in diesem Jahr untersuchten sie nach eigenen Angaben fast 35 Millionen Datensätze, die von Cyberkriminellen in speziellen Internetforen veröffentlicht wurden. Diese Daten stammten demnach aus 15 verschiedenen Quellen, darunter einem Hackerangriff auf das Seitensprungportal Ashley Madison.

Jahreswechsel
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Simple Zahlenfolgen

Unter den mehr als 3,3 Millionen Passwörtern, die 2014 geknackt wurden, sind simple Zahlenreihen besonders häufig vertreten. Auf dem ersten Platz landet "123456". Auch wenn die Länge variiert wird, hilft das nicht: Auf dem dritten und vierten Platz finden sich "12345" und "12345678". "123456789" landet auf Rang sechs, gefolgt von "1234" auf Platz sieben. Auf Rang elf liegt "1234567".

Datenquelle: SplashData, Liste von "Time" veröffentlicht

Cyberkriminalität
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Passwort: "Password"

Wer sich für ganz schlau hält und einfach "password" als Zugangscode verwendet sei hiermit gewarnt: Die vermeintlich simple und sichere Lösung liegt auf Rang zwei der meistgeknackten Passwörter.

Nicht gerade kreativ
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Fantasiewörter

Sie denken sich, kein Mensch weiß was "qwerty" ist? Falsch gedacht. Die Buchstabenfolge, die auf einer amerikanischen Tastatur nebeneinander liegt, landet auf Platz fünf. Auf deutschen Tastaturen wäre es übrigens "qwertz".

Mark Reynolds
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Das sportliche Passwort

Sport-Fans müssen sich etwas besseres einfallen lassen, als nur den Namen ihrer Lieblingssportart: Auf Platz acht der meistgeknackten Passwörter landet "baseball".

Fabelwesen
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Mystische Gestalten

Auch Drachen-Fans gibt es einfach zu viele. Das Passwort "dragon" ist jedenfalls alles andere als originell. Es findet sich auf Rang neun.

Super Bowl Football
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Sport, die zweite

Anhänger des Football sind auch nicht besser dran als Baseball-Freunde: Das Passwort "football" findet sich auf Rang zehn der gehackten Zugangsdaten.

Wer einen Anbieter mit Serverstandorten in Deutschland wählt, genießt aber höheren Datenschutz als etwa bei Anbietern aus den USA. „So können zum Beispiel die US-Ermittlungsbehörden jederzeit auf die Daten zugreifen”, sagt Djordjevic. Vom Rund-um-Sorglos-Paket, bei dem der Anbieter sich um Einrichtung und Administration der Cloud kümmert, bis hin zur reinen Server-Bereitstellung ist alles möglich. „Dabei muss man alles selbst machen”, sagt Oliver Diedrich von der Fachzeitschrift „c`t” zur letzten Option. Vom Aufspielen der Cloud-Software der Wahl bis hin zu regelmäßigen Daten-Backups.

Ähnlich verhält es sich, wenn der Cloudserver zu Hause stehen soll. Für normale PC-Anwender klingt das furchtbar kompliziert. Sie beruhigt Diedrich: „Es ist keine Raketenwissenschaft. Wahnsinnig technisch versiert muss man auch nicht unbedingt sein.”

Ein wenig aber schon. Das geht bei der Hardware los. Ein ausrangierter Rechner kann ebenso ein Server sein, wie der Mini-Computer Raspberry Pi, ein NAS-Netzwerkspeicher oder ein Microserver. Nicht nur der Preis ist hier Entscheidungskriterium, sondern auch der Einsatzbereich. Müssen regelmäßig und schnell große Datenmengen abgerufen werden, sind NAS oder Raspberry Pi dem Microserver klar unterlegen.

Ein NAS ist eher für den Betrieb im heimischen Netzwerk gedacht, um Bilder, Musik und Filme für alle Geräte im Haushalt bereitzustellen. Einige Modelle erlauben mit der richtigen Software auch den Zugriff von unterwegs - über den Browser oder Smartphone-Apps.

Um die Sicherheit muss sich jeder selbst kümmern
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  • Ich habe schon lange meine eigene Wolke

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