Die Nutzer sind mit der schönen neuen Technikwelt vielfach überfordert
Zu groß, zu teuer, zu technisch

Die Besucher der Internationalen Funkausstellung staunen über die Technik - doch die innovativen Produkte finden wenig Käufer.

BERLIN. Der Teppich vor dem Haupteingang zur Messe ist blau. Ein blendendes Türkis-Blau, das in der Spätsommersonne leuchtet und für alles steht, was die Internationale Funkausstellung in Berlin gerne verkörpern würde: Technologie- und Fortschrittsglauben, hochauflösende Plasma-Fernseher und Autoradios, die ihre Fahrer um Staus herummanövrieren.

Doch während die Manager der Hardware-Industrie von der größten Veränderung seit der Einführung des Farbfernsehens schwärmen, reagiert das Publikum verhalten. Schüchtern laufen die Besucher der Funkausstellung über das riesige Messegelände. Nur an den Ständen, wo die Handys bimmeln und MP3-Player ihren Inhalt herunterdudeln, geht es lebhaft zu. Rentner in Shorts und Sandeln zeigen sich gegenseitig den "Sony Walkman" - ein Mobiltelefon, das auch Musikdateien speichert.

Dabei müssen sich in den kommenden Jahren neue "Killer-Anwendungen" wie mobile Inhalte und kombinierte Geräte durchsetzen. Denn das Geschäft mit der traditionellen Unterhaltungselektronik läuft nur noch schleppend. Konkurrenten aus Asien und fallende Preise machen den großen Anbietern von DVD-Playern und MP3-Geräten zu schaffen. Auch der Mobilfunk schafft schon lange nicht mehr die Wachstumsraten früherer Jahre.

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