Digitale Fotografie
Kameras werden kleiner, besser, billiger

Die Cebit ist nicht die Leitmesse der Fotobranche, dennoch sind große Namen wie Canon oder Fuji auch ohne eigenen Messestand in Hannover präsent. Dabei fällt eins auf: Selbst die Einsteigermodelle bei Preisen um die 150 Euro glänzen inzwischen mit beeindruckenden Leistungen.

DÜSSELDORF. Die großen der Branche sind auf dem Stand des Arbeitskreises digitale Fotografie (AdF) zu finden: In Halle 23, Stand A36 befindet sich auf 1 500 Quadratmetern die "Kamera-Meile", auf der Besucher aktuelle Modelle ausprobieren können. Einen eigenen Stand leisten sich hingegen Panasonic (Halle 1, Stand C61), Casio (Halle 1, Stand D39) und Sony (Halle 13, Stand C25).

Dabei fällt auf, dass selbst die Einsteigermodelle bei Preisen um die 150 Euro inzwischen mit beeindruckenden Leistungen glänzen: Eine Auflösung von fünf Megapixeln ist in diesem Bereich Standard. Aber die Zahl der Pixel alleine genügt noch nicht, um die Leistung der Kamera zu beurteilen - auch das eingebaute Zoom-Objektiv legt den Einsatzbereich der Kamera fest. In der Einsteigerklasse üblich ist heute ein Dreifach- oder Vierfach-Zoom, das den Bereich 35 bis 105 Millimeter beziehungsweise 38 bis 152 Millimeter (äquivalent Kleinbild) abdeckt. Ein typischer Vertreter dieser Kategorie ist die neue Powershot A460 von Canon (fünf Megapixel, Vierfach-Zoom, rund 150 Euro).

Ein praktisches Feature aus dem Profibereich ist die optische Bildstabilisierung, die inzwischen zunehmend auch in höherwertigen Kompaktkameras angeboten wird. Dabei messen Sensoren das Zittern der Hand, und bewegliche Elemente im Objektiv oder ein beweglicher Sensor in der Kamera sorgen durch Ausgleichsbewegungen in Echtzeit dafür, dass das Bild dennoch nicht verwackelt. Dadurch werden scharfe Bilder auch bei schlechtem Licht und ohne Blitz möglich. Unter dem Namen OIS ist ein solches System in allen neuen Lumix-Kameras von Panasonic eingebaut, zum Beispiel in der DMC-TZ3 (sieben Megapixel, Zehnfach-Zoom, rund 450 Euro, voraussichtlich ab Ende März im Handel). Andere Hersteller nennen diese Hilfe "Image Stabilization" (Canon) oder "Super Steady Shot" (Sony).

Dank rasant steigender Rechenleistung der eingebauten Prozessoren nehmen die Foto-Zwerge ihrem Besitzer immer mehr Arbeit ab. So erkennen manche Kameras im Fotomotiv selbstständig Gesichter und optimieren den Fokus und die Belichtung blitzschnell darauf. Das können beispielsweise die neue Finepix F40fd von Fuji (acht Megapixel, Dreifach-Zoom, rund 280 Euro, ab März im Handel) und die neue Cybershot DSC-W90 von Sony (acht Megapixel, Dreifach-Zoom, rund 350 Euro, ab Ende März im Handel).

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