Digitaler Videoschnitt
Filme aus dem Rechner

Die Unterhaltungselektronik-Industrie darbt schon seit geraumer Zeit. Und auch die Computerindustrie musste im vergangenen Jahr erstmals in der Geschichte ohne Wachstum auskommen. Beide Industriezweige hoffen nun durch das Zusammenwachsen der Technologien auf neue Käuferschichten und Umsätze.

hiz DÜSSELDORF. Hoffnungsträger sind dabei Videofilmer wie Peter Gabanyi. Wenn er von einem seiner Safari-Urlaube zurückkommt, hat er nicht nur Erinnerungen sondern auch über zehn Stunden Videomaterial im Gepäck. Damit seine Videoabende nicht langweilig sind, muss das Rohmaterial gnadenlos zusammengeschnitten werden. Wer schaut schon gerne stundenlang Löwen, die sich in der Sonne rekeln, oder Giraffen, sowie oder Elefanten, die immer wieder von links nach rechts durchs Bild laufen. Ähnliche Bearbeitungen werten die Dokumentation des letzten Messauftritts, der Firmenfeier oder des Kindergeburtstages erheblich auf.

Früher war für den Videoschnitt spezielle Hardware notwendig, die leicht mit einigen tausend Euro zu Buche schlug. Oder man versuchte - wie Hobbyfilmer Gabanyi - mehr schlecht als recht mit zwei Videorecordern einen brauchbaren Streifen zusammen zu schustern.

Die heute üblichen PCs sind dagegen fast alle bereits multimediafähig. Ein handelsüblicher PC reicht somit als Basis eines einfachen Video-Schnittsystems. Verfügt er schon über einen Anschluss für eine DV-Kamera, genannt IEEE-1394 oder Firewire beziehungsweise iLink, sind die Hardwarevoraussetzungen eigentlich schon erfüllt. Vielleicht ist noch eine größere Festplatte nötig, da digitalisiertes Videomaterial enorm viel Platz benötigt - über 12 Gigabyte pro Stunde.

Verfügt der Rechner nicht über einen Anschluss für einen DV-Video Kamera, so werden von Herstellern wie TerraTec oder vom Marktführer Pinnacle Erweiterungen angeboten. In den Boxen findet man Schnittstelllenkarten, Kabel und eine Videosoftware, die den Start erleichtert. Bei der Software wird meist auf bekannte Hersteller zurückgegriffen. Aus Preisgründen ist allerdings oft nur eine abgespeckte Basisversion im Lieferumfang.

Wer noch mit einer analogen Video8- oder Hi8-Kamera dreht, benötigt zusätzlich einen Konverter, der die Signale der Kamera in digitale Signale umwandelt. Dies ermöglichen Cameo von TerraTec oder die Movie Box von Pinnacle.

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