Digitalkameras immer beliebter
Das Papierbild bleibt

Die Digitalkamera verdrängt an der Ladentheke die herkömmlichen Fotoapparate immer mehr. Das traditionelle Papierbild bleibt bei Hobbyfotografen allerdings nach wie vor äußerst beliebt. Dies geht aus der am Dienstag in Frankfurt präsentierten Bilanz des Photoindustrie-Verbandes für 2004 hervor.

dpa FRANKFURT. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit acht (2004: 7) Mill. Digitalkameras. Damit wären hier zu Lande in diesem Jahr rund 20 Mill. davon im Einsatz.

Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland insgesamt die Rekordzahl von 8,43 Mill. Kameras verkauft, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Digitalkameras hätten inzwischen einen Anteil von 83 Prozent. Der Absatz legte in diesem Segment sogar um 42 Prozent zu. Insgesamt wurden nach Berechnungen des Verbandes im vergangenen Jahr rund 5,8 Mrd. Euro für das Fotografieren ausgegeben, vier Prozent mehr als 2003.

Selbst bei den Spiegelreflexkameras, lange eine Domäne der traditionellen Fotografie mit Dia- oder Negativfilm, laufen die deutlich teureren digitalen Geräte den analogen Kameras inzwischen fast den Rang ab. „Sie erreichten 2004 bereits die Verkaufsmenge der analogen Spiegelreflexkameras, wertmäßig sogar das Vierfache davon“, berichtete der Verband. Dieser Trend liefert auch Impulse für das Zubehörgeschäft, wie Blitzgeräte und Objektive. „Allein der Markt für Wechselobjektive ist 2004 gegenüber 2003 um annähernd 15 Prozent auf ein Volumen von über 300 000 Stück gewachsen.“

Zuwächse gab es abermals bei den Bildern selbst. Schätzungen des Verbandes zufolge wurden rund 4,7 Mrd. farbige Papierabzüge industriell gefertigt. Davon stammen immer noch rund 3,9 Mrd. Bilder von analogen Kameras und 750 Mill. Bilder von digitalen Geräten. Hinzu kommen weitere rund 750 Mill. Papierbilder, die privat zum Beispiel mit Tintenstrahldruckern angefertigt wurden.

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