Drahtlose Internetzugänge
Bund kassiert mit Wimax-Frequenzen 56 Millionen Euro

Die Versteigerung von Frequenzen für schnelle drahtlose Internetzugänge im so genannten Wimax-Standard hat dem Bund einen Erlös von knapp 56,1 Millionen Euro gebracht. Erhofft hatte sich der Bund wesentlich mehr.

HB MAINZ. Nach Angaben der Bundesnetzagentur vom Freitag erwarben die Anbieter Clearwire, Deutsche Breitbanddienste (DBD) und Inquam Broadband Frequenzen in allen 28 Versorgungsgebieten. Die Auktion war am Dienstag angelaufen und umfasste 35 Runden.

Am heftigsten waren die Frequenzpakete für den Großraum München umkämpft. Vor allem die MGM Productions Group trieb die Kosten in die Höhe. Von den ursprünglich sechs Bietern ging allein die Oldenburger EWE Tel leer aus.

Das Mindestgebot für alle 112 Frequenzpakete in 28 deutschen Regionen hatte bei knapp 60 Millionen Euro gelegen. Allerdings hatten die ursprünglich sechs an der Versteigerung beteiligten Unternehmen für 25 Frequenzpakete gar keine Gebote abgegeben.

Wimax (Worldwide Interoperability for Microwave Access) ermöglicht die schnelle Übertragung von Daten und wird vor allem in ländlichen Regionen eingesetzt, in denen der Bau eines DSL-Netzes unwirtschaftlich wäre. Nach Einschätzung von Experten lohnt sich der Aufbau eines Wimax-Netzes vor allem in Ländern ohne Festnetz-Infrastruktur. In Deutschland eigene sich Wimax nur im Nischenbereich.

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