Drahtlose Internetzugänge nicht mehr kostenlos: Testphase beendet - nun sollen die Kassen klingeln

Drahtlose Internetzugänge nicht mehr kostenlos
Testphase beendet - nun sollen die Kassen klingeln

Die Zahl der Hotspots für den drahtlosen Zugang zum Internet nimmt rasant zu. Die dazugehörige WLAN-Technik hat ihre Testphase längst erfolgreich beendet. Nun soll damit Geld verdient werden, weshalb es drahtlose Internetzugänge bald nicht mehr kostenlos geben wird.

HB HAMBURG. Das Internet dringt auch in Bereiche vor, die selbst für Menschen nur schwer zu erreichen sind. Im Basislager am Mount Everest etwa wurde im Frühjahr 2003 zum 50. Jahrestag der Erstbesteigung durch Sir Edmund Hillary und Sherpa Tenzing eine Art Internet-Café in 5400 Meter Höhe eröffnet. Bei dem Onlineprojekt setzt Sherpa Tsering Gyalzen auf einen drahtlosen Netzzugang (WLAN).

Noch höher hinaus will die Lufthansa, die nach der CeBIT ihr Projekt "FlyNet" im Regelbetrieb startet. Mittelfristig sollen alle Langstreckenflugzeuge der Airline mit drahtlosem Internetzugang an Bord ausgestattet werden. Damit können die Lufthansa-Kunden auch in über 10 000 Meter Höhe im Web surfen oder sich über eine verschlüsselte Verbindung direkt in ein Unternehmensnetzwerk einklinken. "Jeder zweite Fluggast bringt ohnehin einen Laptop mit an Bord. Und viele von ihnen wollen die Zeit auf einem Langstreckenflug sinnvoll nutzen", sagt Flynet-Technikchef Peter Lewalter.

Aber auch an weniger spektakulären Orten werden die so genannten Hotspots für den drahtlosen Zugang zum Netz angeboten. So hat die Deutsche Bahn beispielsweise ihre Lounges mit WLAN-Stationen ausgestattet. Die Liste der Hotspots von T-Online reicht von der Agip Tankstelle in der Bahnhofsallee in Doberlug-Kirchhain im Elbe-Elster-Kreis (Brandenburg) über das Café Hauptwache in Frankfurt/Main bis hin zum feinen Hotel Savoy in Berlin. Telekom-Konkurrent Vodafone versorgt neben den Lounges der Lufthansa unter anderem die Hotels der Accor-/Dorint-Gruppe.

Vor der CeBIT kündigten auch T-Com und T-Mobile eine gemeinsame WLAN-Offensive an. Die Schwesterunternehmen wollen die Zahl ihrer öffentlich zugänglichen Hotspots in Deutschland von wenigen hundert bis Ende 2004 auf 5200 steigern.

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