Druckerhersteller entwickeln Recyclingmethode
Neues Papier kann öfters bedruckt werden

Um den Papierverbrauch in Behörden und Unternehmen zu reduzieren, haben die Druckerhersteller Toshiba und Xerox Lösungen entwickelt, mit denen Papier mehrfach bedruckt werden kann.

DÜSSELDORF. Toshibas Lösung ist in Japan bereits auf dem Markt, während die Forscher von Xerox nach dreijähriger Forschungsarbeit erst einen Prototypen entwickelt haben.

Das Papier von Toshiba erinnert an das Thermopapier der frühen Faxmaschinen. Es besteht aus einer dünnen Polyethylen-Schicht, auf die hitzeempfindliche Pigmente aufgebracht sind. Diese verfärben sich je nach Temperatur.

Um die Spezialfolie zu bedrucken, erhitzt der Drucker sie auf 180 Grad Celsius und färbt einzelne Pigmente gezielt schwarz. Die Auflösung und Schärfe, ist nach Firmenangaben mit der von Laserdruckern vergleichbar. Um ein schon bedrucktes Blatt wiederzuverwenden, können die Buchstaben und Grafiken im Drucker bei 300 Grad von der Seite wieder gelöscht werden. Da sich bei dieser Temperatur die Pigmente weiß färben, kann das Blatt wieder neu beschrieben werden.

Die Entwickler von Xerox gehen einen anderen Weg. Sie haben ein speziell beschichtetes Papier entwickelt mit hellgelber Tinte als Zwischenstufe. Die Schriftzeichen erzeugt ein purpurfarbener Toner. Die gedruckten Buchstaben verschwinden nach 16 Stunden wieder. Insgesamt könne das Papier bis zu 50 Mal wieder bedruckt werden. Ob die Technologie vermarktet werden soll, ist noch nicht entschieden.

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