Druckkopf produziert bis zu 170 Farbseiten pro Minute
Brother-Ingenieure erfindenden Tintenstrahldrucker neu

Ein leises Surren zeigt an, dass der klobige Prototyp aus Metall, Plastik und Schläuchen auf dem Schreibtisch zum Leben erwacht ist. Sekunden später schießt ein Strom von postkartengroßen Bildern in den improvisierten Auffangkorb.

HB NAGOYA. Rund 170 Farbseiten pro Minute in bester Qualität spuckt der neue Tintenstrahldrucker von Brother - Deckname "Cobra" - aus. Mit der Neuentwicklung will der japanische Druckerhersteller künftig hochwertigen Laserdruckern Paroli bieten. Die Geräte in Größe eines halben Aktenschranks sind wesentlich langsamer und drucken heutzutage um 50 Seiten pro Minute - in schwarz-weiß.

Drucker, immer wieder totgesagt, bleiben ein Wachstumsmarkt. Wenn die Rede auf das "papierlose Büro" kommt, kann sich Seiichi Hirata ein Grinsen kaum verkneifen. "Das hören wir seit zehn Jahren", sagt der Präsident des Druckerherstellers Brother International. Die Realität sieht anders aus. Die japanische Kyocera Mita etwa konnte 2004 in Deutschland den Absatz von Laserdruckern um gut 33 Prozent auf über 250 000 Geräte steigern.

Oft sind Laserdrucker Schwarz-weiß-Geräte, der Trend geht aber zu Farbdruckern. Im ersten Quartal 2005 lag der Anteil der Farblaser in Deutschland laut IDC zwar erst bei 17,2 Prozent - aber immerhin wurden 71 Prozent mehr als im Vorjahr verkauft. Die großen Anbieter im Farbdruckermarkt sind Firmen wie Hewlett Packard, Canon, Lexmark, Oki oder Epson.

Grund für das explosionsartige Wachstum ist ein dramatischer Preisverfall. Farblaser, vor vier Jahren noch Tausende Euro teuer, stehen schon ab 400 Euro in den Regalen und machen selbst billigen Tintenstrahldruckern Konkurrenz.

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