DSL-Tarife
Hauen und Stechen bei den DSL-Preisen

Die Preise für schnelle Internetverbindungen via DSL befinden sich im freien Fall: Pauschaltarife für das Surfen im Netz sind in den vergangenen zwölf Monaten um 85 Prozent gefallen.

HB DÜSSELDORF. Die Tarife purzeln ähnlich rapide wie die Telefonpreise in der Anfangszeit der Marktliberalisierung 1998. „Die Unternehmen unterbieten sich im Wochenrhythmus mit dem günstigsten Tarif“, sagt Manfred Breul vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neuen Medien (Bitkom).

Hintergrund der Preisoffensive ist das schwierige Geschäft im Festnetz. Immer mehr Deutsche plaudern verstärkt über das Handy und werden nach Ansicht von Branchenexperten in Zukunft auf Internettelefonie umsteigen. Die Unternehmen versuchen deshalb, frühzeitig möglichst viele Online-Kunden an sich zu binden.

Um sie zu locken, setzen die Anbieter sämtliche Hebel in Bewegung: Pauschaltarife für das Surfen im Netz zum Nulltarif, ein kostenloses Modem, Installation für 0 Euro. Die monatlichen Preise setzen sich aus den Kosten für den Anschluss und den Tarifen für die Online-Nutzung zusammen. Für den Anschluss verlangen die meisten Anbieter derzeit 15 bis 25 Euro im Monat.

Der größte Preiskampf hat bei den Tarifen für das Surfen im Netz statt gefunden. Bis Anfang des Jahres richteten sich die meisten Preise von Providern wie GMX oder Lycos entweder nach der Dauer der Nutzung oder nach dem Volumen der heruntergeladenen Daten. Pauschaltarife kosteten zwischen 30 und 50 Euro im Monat.

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