DVB- kann man über Set-Top-Box, PC-Karten oder Mini-TV empfangen
Neue Geräte fürs „Überall-Fernsehen“

Um Fernsehbilder via DVB-T zu empfangen, braucht man eigene Geräte. In einer Übergangsphase ist das vor allem die Set-Top-Box. Es sind aber auch Karten für Computer oder tragbare Mini-Bildschirme im Handel.

HB MÜNCHEN. Ende Mai wurden die Räume München/Südbayern und Nürnberg auf digitales Antennen-Fernsehen umgestellt. Nach der Einführung von DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrisch) in Berlin/Brandenburg sowie in den Ballungsgebieten in Norddeutschland, an Rhein und Ruhr und im Rhein-Maingebiet sind nun fast alle dicht besiedelten Teile Deutschlands mit der neuen Technik versorgt. Der Raum Stuttgart wird noch in diesem Jahr, weitere Gebiete in den neuen Bundesländern im kommenden Jahr folgen.

Bis 2010 sollen dann in allen Regionen Deutschlands Sendemasten fürs digitale Antennenfernsehen stehen. Dann wird auch digitales Fernsehen überall angeboten. Technische Voraussetzung dafür sind lediglich eine DVB-T-Box, ein Bildschirm und eine Antenne. Die Einführung von DVB-T geht dabei weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Großbritannien und Schweden sowie Spanien und Finnland betreiben ebenfalls bereits DVB-T-Netze. Frankreich befindet sich in der Umstellung. Und auch weltweit setzt sich DVB-T immer mehr durch - so zum Beispiel in Australien, Indien, Südafrika, Singapur und Taiwan.

Nach einmal zur Erinnerung: DVB steht für Digital Video Broadcasting = digitales Aussenden von Videosignalen). Ziel von DVB-T ist es, das analoge Fernsehen über Antenne (terrestrisch) abzulösen. Damit sind alle die TV-Zuseher in den jeweiligen Gebieten betroffen, die bisher knapp 10 Programme über die Haus- oder Zimmerantenne empfingen. Gerade Senioren benötigen bei der Umstellung auf DVB-T häufig Hilfe, um dann die etwa 20 Kanäle in deutlich besserer Bild- und Tonqualität digital empfangen können.

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