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Edelname „Adlon“ soll im Internet versteigert werden

Das Edeletikett „Adlon“ soll nach dem Willen des Lizenzinhabers Mehdi Sharif im Internet-Auktionshaus ebay an potente Geldgeber versteigert werden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“.

dpa BERLIN. Das Edeletikett „Adlon“ soll nach dem Willen des Lizenzinhabers Mehdi Sharif im Internet-Auktionshaus ebay an potente Geldgeber versteigert werden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“.

Mit der Versteigerung will der Berliner Kaufmann Prozesskosten in Höhe von 500 000 Euro ausgleichen, die er im langjährigen Namensstreit mit dem gleichnamigen Luxushotel am Pariser Platz aufbringen musste.

Sharifs Schwester hatte 1990 die Marke „Adlon“ für das gleichnamige ehemalige West-Berliner Ku'damm-Café schützen lassen. Nach der Eröffnung des „Adlon“ 1997 versuchte Sharif, gegen den Betreiber des Hotels seinen alleinigen Namensanspruch durchzusetzen. 2002 hatte der Bundesgerichtshof dem Hotel das Führen des Namens am historischen Ort erlaubt. Gleichzeitig bestätigten die Richter aber die Namensverwertungsrechte der Sharif-Familie.

Das legendäre Hotel am Brandenburger Tor war 1907 eröffnet worden und in den letzten Kriegswirren im Mai 1945 ausgebrannt. Erst 52 Jahre später war es an seinem früheren Standort wiedereröffnet worden.

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