Eigene E-Learning-Programme
Mitarbeiter pauken im Datennetz

Das oft totgesagte E-Learning lebt und ist nach Einschätzung von Marktbeobachtern wichtiger denn je. Durch den Einsatz von Multimedia- und moderner Kommunikationstechnik wird die Weiterbildung in Unternehmen nicht nur effektiver, sondern auch billiger. Neben Großunternehmen entdecken nun auch kleinere Firmen das Lernen in virtuellen Klassenzimmern.

DÜSSELDORF. Berlecon Research Berlin erwartet innerhalb der kommenden vier Jahre einen Zuwachs von rund 50 % auf diesem Markt. E-Learning soll bis zum Jahr 2005 allein in Deutschland ein Marktvolumen von 1,5 bis 2 Mrd. Euro erreichen. Auch für die Analysten der International Data Corporation (IDC) ist interaktives Lernen ein weltweiter Wachstumsmarkt: Sie sagen gar eine Steigerung von 6,6 Mrd. Dollar in 2002 auf 23,7 Mrd. Dollar im Jahr 2006 voraus.

E-Learning eignet sich nicht nur zum Pauken von Fremdsprachen, EDV- und IT-Inhalten, sondern auch, um BWL-, Finanz- und Management-Wissen zu vermitteln.Die Handwerkskammer Aachen hat inzwischen sogar ein virtuelles Programm für die Meisterprüfung im Angebot. Vom Augenoptiker und Bäcker bis zum Zahntechniker können sich Gesellen online auf den allgemeineren Teil der Meisterprüfung vorbereiten. Unterstützt werden sie von einem so genannten Telecoach, der die Lernenden betreut und ihnen über Headphones und Webcam Fragen beantwortet. Der Tutor kommuniziert täglich mit seinen Schützlingen, schreibt E-Mails, überwacht Foren und erklärt, wie man die Firewall so einstellt, dass die teilweise großen Lernpakete nicht zurück gewiesen werden.

„In Deutschland sind es vor allem Banken und Versicherungen, dicht gefolgt von Automobilfirmen und dem Einzelhandel, die den nationalen Markt beflügeln“, sagt Till Vollmer, Product Marketing Director beim Lernsoftwareanbieter Hyperwave. Das Unternehmen hat ein webbasiertes Training entwickelt, mit dem Mitarbeiter die in den USA verbreitete Bilanzierungsmethode „US-GAAP“ erlernen können. Vor dem Unterricht im virtuellen Klassenraum wird der aktuelle Wissensstand der Teilnehmern ermittelt, so dass das Lehrangebot individuell zugeschnitten werden kann.

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