Einheitliche Behördennummer
Die „115“ nimmt Gestalt an

Die geplante einheitliche Rufnummer 115 für Anrufe bei Behörden nimmt Gestalt an. Auf Vorschlag der Länder wurden nun mehrere Modellregionen ausgewählt, in denen das Projekt im Herbst 2008 zuerst umgesetzt wird.

dpa BERLIN. Zu den Modellregionen gehören nach einer Mitteilung des Bundesinnenministeriums unter anderem Berlin und Hamburg sowie das gesamte Rhein-Main-Gebiet. Außerdem soll das Projekt in mehreren Regionen Nordrhein-Westfalens anlaufen. Nach und nach soll die Nummer dann im gesamten Bundesgebiet dabei helfen, bei Behörden leichter mit der richtigen Stelle in Kontakt zu kommen.

Ziel ist es nach Angaben des Innenministeriums aber nicht, mit der 115 eine Art Call-Center für Deutschlands Behörden aufzubauen. Vielmehr sollen die Serviceeinheiten im Bund, in den Ländern und Kommunen miteinander vernetzt werden. Grundlage dafür sind bereits bestehende Bürgerservice-Einrichtungen auf der Ebene von Ländern und Gemeinden. Vorbild ist der Bürgerservice in New York. Dort meldet sich unter der Telefonnummer 311 innerhalb weniger Sekunden rund um die Uhr ein Ansprechpartner, der sich um Anliegen kümmert. Einheitliche Rufnummern gibt es in Deutschland bisher schon für Polizei (110) und Feuerwehr (112).

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