Elektronik
Flachbildschirme setzen sich durch

Flache Bildschirme für Fernsehgeräte und Computer verdrängen die Bildröhre schneller als von der Branche erwartet. Der weltweit führende Hersteller von Kathodenstrahlröhren, die LG Philips Display, hat daher nach eigenen Angaben vom Mittwoch in ihren Büchern eine Wertberichtigung um 725 Mill. Dollar vorgenommen.

dpa EINDHOVEN. Die Firma in Hongkong ist ein Gemeinschaftsunternehmen des niederländischen Konzerns Philips und der koreanischen LG Electronics. Philips schrieb nach dieser Entscheidung den Restwert seiner Beteiligung in Höhe von 128 Mill. Euro ab und verbuchte außerdem negative Wechselkursauswirkungen in Höhe von 290 Mill. Euro. Außerdem schrieben die Niederländer die Kredite für das Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 42 Mill. Euro ab. Frisches Geld will Philips nicht mehr in den 2001 mit den Koreanern aufgerichteten Bildröhrenproduzenten stecken.

LG Philips Display erklärte, die Preise für flache Bildschirme seien in den traditionellen Märkten wie in Europa schneller gefallen als erwartet. In nur wenigen Monaten habe das die Nachfrage nach den Röhrengeräten verändert. Sie sei immer noch groß, konzentriere sich jedoch zunehmend auf sich neu entwickelnde Märkte. Noch Mitte September hatte LG Philips Displays für die nächsten fünf Jahre eine Steigerung der Nachfrage um durchschnittlich jährlich 100 Prozent für seine Röhrengeräte der Marke Superslim vorhergesagt, die bereits flacher als bislang üblich gebaut sind.

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