Elektronikmesse Ifa
Ein Aha-Erlebnis folgt aufs nächste

Die Ifa 2016 in Berlin ist für Besucher eröffnet. Neben bekannten Trends und Produkten aus der Unterhaltungselektronik haben die Hersteller auch völlig Neues parat. Ein persönlicher Erlebnisbericht.

BerlinSegway, Virtual Reality und jede Menge neue Unterhaltungstechnik: Die Elektronikmesse Ifa in Berlin ist bei weitem keine Nischen-Veranstaltung. Auch der Durchschnitts-Besucher kommt voll auf seine Kosten – und kann so manches kleine Abenteuer erleben.

Nachdem ich mich auf dem riesigen Gelände der Messe Berlin einigermaßen zurechtgefunden habe, treffe ich auf einen Balance-Scooter der bayerischen Firma „Hama“. Den muss ich unbedingt mal ausprobieren, denke ich sofort.. Der Balance-Scooter ist eine Art Segway ohne Lenkstange. Zwei Damen am Stand können scheinbar mühelos fahren können. Vor und zurück, um Kurven herum, auf Rampen herauf. Das sollte ich auch schaffen.

Zuvor muss ich eine Erklärung unterschreiben, dass ich mich auf eigene Gefahr auf den kleinen Scooter stelle. Ohne Helm geht schon mal gar nichts. Das dürfte nicht so einfach werden, merke ich schon zu diesem Zeitpunkt.

Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich steige vorsichtig, – und mit kleiner Unterstützung – auf das Zweirad und bekomme die einfache Anweisung, lediglich das Gleichgewicht zu halten. Leichter gesagt als getan – prompt liege ich auf dem Hosenboden. Nach mehreren Anläufen ist meine Mühe von Erfolg gekrönt. Ich lehne mich leicht nach vorne und bewege mich vorwärts.

Ich fahre die abgesperrte Strecke auf und ab, kriege sogar eine Kurve ist drin. Nach einigem Hin und Her steige ich vorsichtig ab und bin froh, dass es wenigstens einigermaßen funktioniert hat. Thomas Bobinger, Senior Product Manager bei Hama, erklärt mir, dass die Balance-Scooter nicht auf öffentlichen Straßen zugelassen seien. Sollte sich das in Zukunft ändern, könne er sich gut vorstellen, Hupen, Bremslichter oder Blinker anzubauen. Für mich ein interessanter Praxistest.

Nach meinem kleinen Scooter-Abenteuer mache ich mich wieder auf den Weg. Anhand der anderen Stände wird mir klar, dass Virtual Reality Brillen bei der diesjährigen Ifa eine zentrale Rolle spielen – das gleicht sich mit der Einschätzung vieler Experten im Vorfeld. Eine europaweite Marktstudie des Ifa-Veranstalters, der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (GfU), stellt fest: Jeder fünfte Befragte kann sich vorstellen, in Zukunft eine VR-Brille zu kaufen.

Da ich persönlich noch ein ziemlicher Neuling in der virtuellen Realität bin, probiere ich natürlich direkt eine der Brillen aus. Der koreanische Hersteller Samsung bietet mehrere Möglichkeiten: Einen virtuellen Bungeesprung in einen Vulkan, eine Achterbahnfahrt oder ein Mountainbike-Rennen.

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Ein Aha-Erlebnis folgt aufs nächste

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Wer alles sehen will, sollte zwei Tage einplanen

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