Elektronische Etiketten auf dem Vormarsch
SAP und Intel wollen RFID-Einsatz vereinfachen

Europas führender Softwarehersteller SAP und der weltgrößte Halbleiterkonzern Intel wollen den Einsatz der zukunftsträchtigen RFID-Technologie vereinfachen.

HB HANNOVER. "Der Markt dafür hebt noch nicht ab und krankt noch an mangelnden Standards", begründete SAP-Chef Henning Kagermann auf der Computermesse CeBIT in Hannover die Zusammenarbeit. Die Übernahme des amerikanischen Softwareanbieters Retek ist laut Kagermann nach dem Gegenangebot des US-Konkurrenten Oracle unterdessen weiter offen.

Bei der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) ermöglichen elektronische Etiketten mit einem Miniaturchip auf kurzer Entfernung die automatische Erkennung einzelner Objekte per Funk. Die Technik wird bereits beispielsweise in der Lagerverwaltung, im Transport und der Materialwirtschaft großer Handelskonzerne wie Wal Mart - oder Metro eingesetzt. Ein Hindernis für die breite Anwendung war bestimmt der relativ hohe Preis der Chips, der aber bereits von von mehr als 50 auf rund 15 US-Cent fiel. RFID gilt als großer Zukunftsmarkt und soll verschienen Branchen Milliardeneinsparungen bringen.

Kagermann ließ offen, ob das Walldorfer Dax-Unternehmen in einen Bieterwettkampf um Retek einsteigen wird. SAP warte nach dem Gegengebot durch Oracle noch auf eine Reaktion der Retek- Führungsspitze. "Sobald diese da ist, werden wir uns diese anschauen und dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen", betonte der Vorstandschef. "Jetzt muss sich Retek wieder melden."

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