Elfenbeinhandel geht zurück
Schärfere Richtlinien bei Ebay

Der illegale Handel mit Elfenbeinprodukten ist im deutschen Online-Markt von Ebay nach einer Verschärfung der Richtlinien fast zum Erliegen gekommen.

dpa BERLIN. Die Zahl der Angebote bei dem Internet-Auktionshaus sei seit der Verschärfung am 29. Mai um mehr als 98 Prozent gesunken. Das teilte der Internationale Tierschutz-Fonds (Ifaw) am Donnerstag mit. Stellten Anbieter bis dahin täglich 300 bis 400 Elfenbein-Artikel ins Netz, seien es aktuell nur noch drei bis 10.

Ebay bestätigte einen Rückgang des Handels mit Elfenbein auf seinem Internet-Markt. „Angebote ohne Legalitätsnachweis werden gelöscht. Wir haben jetzt eine Grundlage dafür“, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Unseriösen Anbietern drohten Sanktionen, von einem Hinweisschreiben über Verwarnungen bis zum Ausschluss vom Marktplatz.

Der Handel mit Elfenbein ist in Deutschland nach Iwaf-Angaben grundsätzlich verboten. Es gibt nur wenige Ausnahmen, beispielsweise bei Antiquitäten. Gerade diese Ausnahmen erschwerten den Behörden das juristische Eingreifen. Deshalb setzen sich die Tierschützer für ein generelles Handelsverbot für Elfenbeinprodukte ein. Die Folgen dieses Handels seien gravierend: Bis zu 20 000 Elefanten werden laut Ifaw jährlich für den internationalen Elfenbeinhandel gewildert.

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