Elite-Universität
„Hacker“ dringen in Harvard-Seiten ein

Die amerikanische Elite-Universität Harvard hat über hundert Studienbewerber abgelehnt, weil sie sich illegal Zugriff auf interne Internetseiten der Hochschule verschafft haben.

dpa WASHINGTON. Die amerikanische Elite-Universität Harvard hat über hundert Studienbewerber abgelehnt, weil sie sich illegal Zugriff auf interne Internetseiten der Hochschule verschafft haben.

Die Bewerber für ein Wirtschaftsstudium hätten versucht, Wochen vor der offiziellen Bekanntgabe ihre Annahme oder Ablehnung zu erfahren, berichtete das Wirtschaftsmagazin „Business Week“ am Mittwoch. Außer Harvard seien weitere bekannte Universitäten wie Stanford und das Massachusetts Institute of Technology betroffen.

Der Dekan der Harvard Universität habe 119 Bewerber abgelehnt, weil sie sich auf „unmoralische“ Weise Zugang zu den internen Seiten der Universität verschafften, berichtete das Magazin. Der Coup sei aufgeflogen, nachdem anonyme Internetnutzer veröffentlicht hätten, wie Bewerber in die internen Zulassungsdaten der Universitäten eindringen konnten. Zu den abgelehnten Bewerbern gehörten auch jene, die bei ihrem Zugriff auf die internen Universitäts-Seiten nur auf leere Dokumente gestoßen waren. In Internet-Diskussionsforen habe ein Teil der Sünder angegeben, sich des ethischen Problems nicht bewusst gewesen zu sein.

Die Plätze an den Elite-Universitäten sind heiß begehrt, weil Absolventen oft hoch dotierte Jobs erhalten.

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