Ende der Exklusivität
Toshiba baut auch AMD-Chips ein

Nach dem US-Computerhersteller Dell beendet auch Toshiba seine exklusive Zusammenarbeit mit dem Intel. In Zukunft werde der Konzern in rund ein Fünftel seiner in den USA und Europa verkauften Notebooks Prozessoren AMD einbauen, kündigte Toshiba an.

HB TOKIO. Medienberichten zufolge sollen die AMD-Chips bereits bei einigen Modellen, die im Sommer in die Verkaufsregale kommen, integriert sein. Den Berichten zufolge will Toshiba so die Beschaffungskosten für Zubehör um rund zehn Prozent senken. Auch Dell hatte vergangenes Jahr den exklusiven Bezug von Intel-Chips beendet und bezieht die Komponenten nun zum Teil auch von AMD.

Intel hat einen Marktanteil von rund 80 Prozent. Analysten begrüßten die Entwicklung und sprachen von einer „neuen Denkweise“, wonach sich Wettbewerb selbst bei solch zentralen Bestandteilen eines PCs durchsetze. Voraussetzung sei freilich, dass es keine deutlichen Unterschiede bei den Chips gebe.

Toshiba ist der viertgrößte Hersteller von Laptop-Computern. Dell der zweitgrößte PC-Hersteller. AMD, die Nummer zwei der Prozessor-Branche, fertigt auch in Dresden und beschäftigt dort mehr als 3 000 Mitarbeiter. Zu Jahresbeginn litt AMD überraschend stark unter dem Preiskrieg mit Intel und verbuchte tiefrote Zahlen.

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