Endgültige Ablösung der analogen Technik
In 81 Jahren vom Röhren-Empfänger zur Digitaltechnik

Die Internationale Funkausstellung (IFA) hat sich parallel zur Rundfunk-Entwicklung vom klobigen Röhren-Empfänger hin zum schlanken TV-Gerät an der Wand ebenfalls gemausert. Die Messe ist damit ein Abbild der Entwicklung in der Unterhaltungselektronik.

HB BERLIN. Was in den Anfängen der Rundfunktechnik als wuchtiges Möbel in Wohnzimmer stand und einige Monatseinkommen kostete, ist nun für jeden erschwinglich, in der Hosentasche tragbar oder als Maxiformat schmückendes "TV-Bild" an der Wand. Während früher nur alle zwei Jahre Neuheiten einer neugierigen und staunenden Öffentlichkeit präsentiert wurden, ist heute die Schnelllebigkeit technischer Entwicklung für die Konsumenten kaum noch nachvollziehbar.

In Geschäften für Consumer Elektronics werden laut Branchenangaben mehr als 24 000 Produkte angeboten. Und jedes Jahr kommen inklusive IT- Technik über 10 000 Neuerungen auf den Markt, berichtet der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu), Rainer Hecker.

Der Geschichtskatalog der IFA-Neuheiten ist lang. Mit Transistoren gelang 1955 ein entscheidender Entwicklungssprung, mit der CD gab es deutliche Fortschritte bei der Musikwiedergabe. Bei der Einführung des Videorecorders Mitte der 70er Jahre wurden auch neue Perspektiven eröffnet. Die Funkausstellung 2005 wird die endgültige Ablösung der analogen Technik durch digitale Technologien bringen, lautet die Prognose.

Die Funkausstellung, nach Angaben der Messe Berlin neben der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main die älteste deutsche Industriemesse, hat sich in den 81 Jahren ihrer Geschichte zu einem Milliarden-Markt mit weltweiter Geltung entwickelt.

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