Entwicklerkonferenz Google I/O Ein Konkurrent für Alexa und „Chat“ gegen WhatsApp – Das wird von der Google-Konferenz erwartet

Die Zukunft von Android, künstliche Intelligenz und Konkurrenz für WhatsApp – über diese Themen diskutieren Entwickler für Google-Produkte.
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Google I/O: Das wird von der Google-Konferenz erwartet Quelle: dpa
Google Android

Ein zentrales Thema bei I/O-Konferenzen ist traditionell die Zukunft des Android-Betriebssystems.

(Foto: dpa)

BerlinDie großen Tech-Konzerne geben auf ihren jährlichen Entwicklerkonferenzen einen Ausblick auf zukünftige Produkte und nutzen sie zugleich auch für die Vorstellung größerer Strategie-Visionen. Kurz nach Facebook und wenige Woche vor Apple lädt Google ab Dienstag Software-Entwickler und Partner in die Nähe seiner Zentrale nach Mountain View. Ein Überblick über mögliche Themen.

Android

Ein zentrales Thema bei den I/O-Konferenzen ist traditionell die Zukunft des meistgenutzten Smartphone-Betriebssystems. Google benennt die Versionen stets in alphabetischer Reihenfolge nach verschiedenen Süßigkeiten. Dieses Jahr steht Android P an, den genauen Namen kennt man noch nicht. Aktuell ist „Oreo“ an der Reihe.

Aus einer ersten Vorschau ist bereits seit März bekannt, dass Android P unter anderem Unterstützung für Aussparungen am oberen Display-Rand von Smartphones (Notch) bekommen wird, wie etwa bei Apples iPhone X. Ohne diese Unterstützung müssten Entwickler Sorge haben, dass wichtige Informationen ihrer Anwendungen durch solche Aussparungen verdeckt werden.

Bereits auf dem Mobile World Congress im Februar war zu sehen, dass viele Anbieter von Android-Smartphones Apple folgten und das Design-Element kopierten, ohne die Anzeige-Elemente entsprechend anzupassen. Dadurch wurden Text und Symbole zum Teil von dem schwarzen Streifen verschluckt und unlesbar.

Eine zentrale Frage ist nach wie vor, wie Google dafür sorgen kann, dass die aktuellste Version von Android schneller zu den Nutzern kommt. Das „Oreo“-System aus dem vergangenen Jahr ist aktuell nur auf 4,6 Prozent aller Android-Geräte installiert. Meistbenutzte Version ist mit rund 31 Prozent der Vorgänger „Nougat“. Ein Grund für die langsame Verbreitung ist die technische Vielfalt der Android-Geräte verschiedener Hersteller und deren Update-Politik.

Google News

Google plant Gerüchten zufolge eine Neugestaltung seines Nachrichtenangebotes Google News. Demnach soll der Service künftig auch Elemente der Zeitschriften-App Play Kiosk und von Youtube enthalten. Play Kiosk könnte nach der Vorstellung des neuen Google News eingestellt werden, sollten die Funktionen tatsächlich in die neue App überführt werden.

Google News soll zudem durch die Implementierung von Accelerated Mobile Pages (AMP) schneller werden. AMP ermöglicht es, Webseiten schneller zu laden, was bei Nachrichtenartikeln, die von den Internetseiten der jeweiligen Publikation übernommen werden, besonders praktisch ist. Aktuell lädt die News-App Nachrichtenbeiträge in einer normalen Voransicht.

Künstliche Intelligenz

Schon im vergangenen Jahr erklärte Google künstliche Intelligenz zum Kern des gesamten Geschäfts. Die selbstlernenden Maschinen helfen beim Antworten auf Google-Suchanfragen, dem Finden von Fotos oder dem besseren Sortieren von E-Mails.

Google-Assistant

Bereits Anfang des Jahres wurde auf der Technik-Messe CES deutlich, dass Google zu massiven Anstrengungen bereit ist, um das Feld bei smarten Assistenten nicht Amazons Alexa und Apples Siri zu überlassen. Der Google-Assistant stütz sich dabei auf das Wissen des Internetkonzerns über die Welt und die Spracherkennung mit Hilfe des fortgeschrittenen maschinellen Lernens. Google bringt den Assistenten in immer mehr Android-Geräten verschiedener Anbieter – und zum Beispiel auch in Autos.

Google-Assistant im Ohr
Pixel Buds
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Die Pixel Buds sind Teil des Programms Made for Google, dessen Geräte gut zu Googles anderen Produkten und Sprachdiensten passen sollen. Die Pixel Buds funktionieren aber auch mit anderen Android- und iOS-Smartphones.

Knopf im Ohr
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Knopf im Ohr für Musik und mehr. Googles Pixel Buds sind Headset, Kopfhörer und Abkürzung zum Googles Assistant in einem.

Google Assitant
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Akkustand und Einstellungen von Googles Pixel Buds lassen sich über den Google Assistant kontrollieren.

Vier Stunden Akkuzeit
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Die eingebauten Akkus der Pixel Buds halten die Kopfhörer für rund vier Stunden in Betrieb.

Zum Aufladen und Aufbewahren
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Wenn sie nicht im Einsatz sind, stecken die Pixel Buds in einer Transportbox, deren eingebauter Akku sie bis zu dreimal aufladen kann.

Transportbox
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Damit die Pixel Buds in ihre Transportbox passen, muss man die Verbindungsschnur auf genau eine Art aufrollen. Sonst schließt der Deckel nicht.

Verbindungsschnur
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Mit der Verbindungsschnur der Pixel Buds lässt sich eine Schlaufe formen, durch die beide Ohrstöpsel sicher im Ohr sitzen sollen. Bei den meisten Trägern klappt das ganz gut.

Hardware

Das eigene Gerätegeschäft von Google ist inzwischen ein wichtiger Teil dieser Strategie geworden. Die „Pixel“-Smartphones sollen es mit Top-Modellen von Samsung oder Huawei sowie den iPhones aufnehmen. Mit den Chromebook-Computern sichert sich Google unter anderem einen immer größeren Platz in US-Schulen. „Home“-Lautsprecher mit dem Google-Assistant an Bord wurden zu einer ganzen Gerätefamilie mit drei Modellen in verschiedenen Preisklassen ausgebaut.

Und mit der Integration der zuvor weitgehend eigenständigen Smart-Home-Firma Nest in Googles-Hardware-Geschäft will der Internetkonzern auch eine Rundum-Modelpalette für das vernetzte Zuhause haben. Für die vernetzte Technik im Internet der Dinge hält Google inzwischen auch die Betriebssystem-Version Android Things bereit.

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