Epidemie der Mytob-Würmer
Viren schlagen zur Büro-Zeit zu

hiz DÜSSELDORF. Die Experten von Panda Software beobachten derzeit eine regelrechte Inflation von Mytob-Würmern. Die neuen Schädlinge haben alle das Ziel, auf den betroffenen Rechnern eine Hintertür zu installieren, über die die Virenautoren vollen Zugriff auf die PCs bekommen. Die Beobachtungen zeigen, dass die Viren und Würmer die unbedarften Anwender vorwiegend während der Arbeitszeit erwischen.

Wie schon in den vergangenen Wochen berichtet, beobachteten die Sicherheitsfachleute neue Varianten der Mytob-Familie. Diese Welle schwillt aber offensichtlich immer schneller an. Bis jetzt sind den Virenjägern 38 neue Abwandlungen des Wurmes ins Netz gegangen. Dahinter vermuten die Experten eine gezielte Aktion von Virenautoren. Die Virenscanner sollen durch die immer neuen Varianten überlistet werden. Die einzelnen Varianten haben alle das gleiche Ziel. Aber da der Programmcode leicht abgewandelt ist, haben sie verschiedene Signaturen. Die „Erfolgschancen“ für eine Verseuchung vergrößern sich, wenn die abgewandelten Würmer schneller auftauchten, als die Antivirenhersteller Aktualisierungen ihrer Abwehrprogramme liefern können. Fachleute vermuten, dass mit der Aktion ein großes Netz verseuchter Rechner aufgebaut werden soll. Dadurch könnten die Urheber dann Spam-Mails versenden oder Hacker-Angriffe ausführen.

Die Statistiken zeigen, dass Privatanwender nicht allein die bevorzugten Ziele von Viren und Würmern sind. Die Verbreitungsrate ist, nach den Auswertungen von Panda Software, während der normalen Arbeitszeiten am höchsten. Das lässt darauf schließen, dass viele PCs in den Firmen nach wie vor schlecht gesichert sind und dadurch leicht Opfer digitaler Schädlinge werden.

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