Ersparnis von bis fünfzig Prozent möglich
DSL ersetzt herkömmliche Firmennetze

Unternehmen mit mehreren Niederlassungen haben bisher häufig ihre Außenstellen über Standleitungen mit der Zentrale verbunden, um Daten auszutauschen. Inzwischen gelten DSL-Anschlüsse aber als eine preiswerte Alternative.

HB DÜSSELDORF. Zwischen 30 und 50 Prozent Ersparnis sind möglich, schätzt Ralf Fischer, Leiter der Abteilung Managed Services bei QSC. Neben anderen Firmen wie der Deutschen Telekom, Arcor und Freenet bietet der Kölner Telekommunikationsdienstleister DSL-basierte Netzwerklösungen für Unternehmen.

Die genaue Ersparnis, die ein Technologiewechsel bringt, ist unterschiedlich. Die Kosten der bisherigen Standleitung oder anderer Netztechnologien variieren je nachdem ob das Unternehmen die Filialen sternförmig mit einer Zentrale verbindet oder ob alle Niederlassungen auch untereinander verbunden werden.

Bei einer neuen DSL-basierten Vernetzung gesellt sich zu den Kosten für die DSL-Anschlüsse noch der Aufwand für die Anbindung an die Unternehmens-IT und die notwendigen Sicherheitseinrichtungen. Die sensiblen Daten müssen durch ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) geschützt werden.

Mit ihren hohen Datenübertragungsraten, die bald wohl noch steigen werden, ermöglichen DSL-Lösungen zahlreiche Anwendungen, für die Standleitungen mit ISDN-Geschwindigkeit nicht geeignet sind, erklärt Ralf Fischer von QSC. Über die werden meist nur kleine Datenmengen wie beispielsweise Kundendaten oder Aufträge übermittelt.

Breitbandzugänge erleichtern dagegen den Versand großer Datenpakete, beispielsweise detaillierte CAD-Zeichnungen oder auch Werbefilme. Sie ermöglichen auch Videokonferenzen und die Zusammenarbeit von Mitarbeitern an verschiedenen Standorten. Per Internettelefonie kann auch die Sprachkommunikation zwischen den Standorten preisgünstig eingebunden werden.

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