Erweiterte XML-Unterstützung und neue Funktionen
XML-Dokumente mittels Textverarbeitung

Strukturierte Informationen und Texte sind durch den XML-Standard universell einsetzbar. Die Erzeugung dieser Dokumente ist mit dem Framemaker von Adobe auch für Laien möglich.

hiz DÜSSELDORF. Die Authoring- und Publishing-Software Adobe Framemaker verbindet Textverarbeitung mit den Vorteilen von XML. In der neuen Version wurde vor allem Wert auf die Migration von Dokumenten in das XML-Format gelegt.

Mit E-Mails und Internet wächst der Stellenwert automatisierter Geschäftsprozesse. Der Austausch der Informationen setzt allerdings voraus, dass beide Seiten die gleiche Sprache sprechen. Dokumente müssen eine standardisierte Struktur haben. Die Sprache des internationalen Internet ist HTML. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die Hypertext Markup Language, die 1989 erstmals standardisiert wurde. Das klingt kompliziert und geheimnisvoll, ist in Wirklichkeit aber nur eine Vereinbarung, wie die unterschiedlichen Schriften, Grafiken und Links definiert werden. Der Text wird durch Satzzeichen, so genannte Tags, erweitert. Die Browser, die Anzeigeprogramme für Internetseiten, wissen dadurch, wie sie die jeweilige Seite auf dem Bildschirm anzeigen sollen. Da es mit HTML einen einheitlichen Standard gibt, kann das World Wide Web überhaupt erst funktionieren.

Diese Normierung reicht allerdings nicht für Geschäftsprozesse. Sucht man zum Beispiel mit einer Suchmaschine nach den Schriftstellern Goethe oder Schiller, so erhält man zwar eine Unzahl von Treffern. Diese beziehen sich aber weniger auf die Werke der Autoren, sondern man findet Getränkehändler, Gymnasien, Universitäten, Lotterieeinnehmer, Rechtsanwälte usw. Grund dafür ist die unstrukturierte Darstellung, in der HTML die Informationen liefert, denn die Formatierung wird nicht vom Inhalt unterschieden.

Abhilfe bietet XML, die Extended Markup Language. Vom World Wide Web Consortium W3C, dem Komitee, das die Standards für das Internet setzt, wurde sie im Februar 1998 verabschiedet. Neben den HTML-Satzzeichen gibt es im XML Tags, die sich auf den Inhalt beziehen. Im Fall der Abfrage nach Schiller und Goethe würde man nur nach Autorennamen suchen. Kenntlich gemacht durch die Kodierung, könnten die Suchmaschinen dann gezielt Ergebnisse liefern.

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