Esten bestätigen Regierungsparteien
Erste Online-Wahl

dpa TALLINN. Bei den Kommunalwahlen in Estland haben die Bürger am Sonntag weltweit erstmals auch per Internet abgestimmt und dabei den Regierungsparteien einen Sieg beschert. Die linksgerichtete Zentrumspartei wurde wie vor drei Jahren stärkste politische Kraft und erhielt rund ein Viertel der Stimmen.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kam die Reformpartei auf 17 Prozent, die Volkspartei auf zwölf Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 47 Prozent, wie die Wahlkommission am Montag bekannt gab. Knapp 10 000 der rund einer Million Wahlberechtigten stimmten über das Internet ab, unter ihnen Ministerpräsident Andrus Ansip.

Wahlverlierer war mit acht Prozent die wirtschaftskonservative Oppositionspartei Res Publica, die bei den Kommunalwahlen 2002 noch 15 Prozent erzielte hatte. Insgesamt waren 3 109 Mandate in 227 Städten und Landkreisen zu besetzen. Nach Angaben der Polizei kam es vereinzelt zu versuchtem Stimmkauf.

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