EU
Telefónica im Visier der EU-Wettbewerbshüter

Der spanische Telekom-Konzern Telefónica ist wegen einer angeblich unfairen Preispolitik bei sehr schnellen Internetanschlüssen in das Visier der EU-Wettbewerbshüter geraten.

dpa BRüSSEL. Der spanische Telekom-Konzern Telefónica ist wegen einer angeblich unfairen Preispolitik bei sehr schnellen Internetanschlüssen in das Visier der EU-Wettbewerbshüter geraten.

Die EU-Kommission eröffnete am Mittwoch ein Verfahren gegen das Unternehmen. Die Behörde wirft Telefónica vor, Mitbewerber im Großhandelsgeschäft zu übervorteilen.

Diese müssten Preise bezahlen, die kaum über denen der Endkunden lägen, schrieb die Kommission. Damit haben die Konkurrenten kaum Spielraum für günstige Angebote. Telefónica ist der einzige Anbieter, der über eine landesweite technische Infrastruktur für Breitbandanschlüsse verfügt. Der Konzern hat nun zwei Monate Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen muss das Unternehmen mit empfindlichen Geldbußen rechnen.

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