Europäische Digitale Bibliothek
„Antwort auf Google“

Deutschlands Bibliotheken suchen bei der Vermarktung ihrer Dienstleistungen Reserven. Eine Möglichkeit sei eine Europäische Digitale Bibliothek als „Europas Antwort auf Google“, teilte die Bundesvereinigung Bibliothek & Information Deutschland (BID) am Donnerstag in Leipzig mit. Darin könnten Kataloge von Bibliotheken, Museen und Archiven abgebildet und digitalisierte Bestände nutzbar gemacht werden.

dpa LEIPZIG. Die Vorarbeiten liefen auf Hochtouren, sagte die Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek, Elisabeth Niggemann. „Wenn es uns gelingt, mit einem gemeinsamen Portal unsere Benutzer anzusprechen und unsere Dienstleistungen anzubieten, dann erfüllen wir unseren Auftrag, Kultur nicht nur zu sammeln, sondern auch den Menschen in Europa und der Welt zugänglich zu machen.“

Zum Auftakt des Bibliothekskongresses am Montag hatte die BID die Grundsätze ihrer Arbeit und damit eine Berufsethik zur Sicherung des freien Zugangs zu Informationen vorgestellt. Mit der Veröffentlichung des „Code of Ethics“ will die Organisation diesen Anspruch fixieren und die Selbstverpflichtung der Bibliothekare öffentlich bekräftigen, sagte Sprecherin Barbara Lison. Diese Regeln würden ihre Arbeit von der anderer Informationsdienstleister unterscheiden, die ethischen Grundsätzen auf Grund ihrer Unternehmenspolitik keine Priorität einräumten. An dem Kongress in Leipzig hatten sich mehr als 2 700 Fachleute beteiligt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%