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Ex-SAP-Chef Hopp: Hobby-Golfer und Vaterfigur

Dietmar Hopp bezeichnet sich als Integrationsfigur. Bei der SAP war der langjährige Vorstandschef nur „Vater Hopp“. Das Walldorfer Softwarehaus hat er zum Weltmarktführer für Unternehmenssoftware gemacht und sich dabei einen großen Wunsch erfüllt.

dpa MANNHEIM/WALLDORF. Dietmar Hopp bezeichnet sich als Integrationsfigur. Bei der SAP war der langjährige Vorstandschef nur „Vater Hopp“. Das Walldorfer Softwarehaus hat er zum Weltmarktführer für Unternehmenssoftware gemacht und sich dabei einen großen Wunsch erfüllt.

„Schon als Kind habe ich meiner Mutter gesagt, ich will Millionär werden“, erzählt Hopp. Angefangen hat der Aufstieg des Fußball-Narrs und exzellenten Hobby-Golfers im Jahr 1972, als der Softwareentwickler mit vier IBM- Kollegen die Firma „Systemanalyse und Programmentwicklung“ gründete.

Diese wurde fünf Jahre später in „Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung“ umbenannt - kurz SAP. Nach dem Teilbörsengang 1988 wurde Hopp der erste Vorstandsvorsitzende. In seine Amtszeit fiel auch das Programmpaket R/3, mit dem SAP zum Weltmarktführer bei betriebswirtschaftlicher Standardsoftware wurde.

Nach zehn Jahren wechselte Hopp erst an die Spitze des Aufsichtsrates, später war er noch einfaches Mitglied. Ende März erklärte er seinen Abschied aus dem Kontrollgremium, „um sich lieber zu früh als zu spät aus verantwortungsvollen Positionen zurückzuziehen“.

Keineswegs hat Hopp, der auf der Rangliste der Milliardäre nach Angaben des US-Wirtschaftsmagazins „Forbes“ unter den Top 20 rangiert, mit der Softwareschmiede abgeschlossen: „Das Unternehmen ist in guten Händen. Das Kapitel SAP wird mich aber bis an mein Lebensende verfolgen“, sagte er kurz vor seinem 65. Geburtstag.

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