IT + Internet
Experten fordern verbesserte Zusammenarbeit gegen Internetbetrug

Die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Polizei und Strafverfolgung bei der Bekämpfung von Internetbetrug muss nach Ansicht von Experten verbessert werden.

dpa BERLIN. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Polizei und Strafverfolgung bei der Bekämpfung von Internetbetrug muss nach Ansicht von Experten verbessert werden.

Außerdem sollten zur Sicherung des Warenhandels im Internet technisch verbindliche Standards eingeführt werden, heißt es in einem am Donnerstag vom Bundesinnenministerium in Berlin veröffentlichten Abschlussbericht der Projektgruppe „Effektive Betrugsbekämpfung„. Derzeit gebe es zu viele unterschiedliche Systeme, die von den Nutzern nicht verstanden würden.

Hinter der Projektgruppe steht die von Wirtschaft und Politik getragene Initiative D21. Die Experten kritisierten, dass es bislang bei der Bekämpfung der Internetkriminalität keine einheitlichen Strukturen der Strafverfolgungsbehörden gebe. In den meisten Bundesländern würden diese Delikte von den Dienststellen bearbeitet, die sich auch mit dem „alltäglichen Betrug“ befassten. Eine Zentralstelle gebe es beim Landeskriminalamt Berlin. Auf Bundesebene beschäftigten sich damit Spezialabteilungen des Bundeskriminalamtes. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) wies vor allem die privaten Nutzer auf die Risiken hin und forderte sie zu Schutzmaßnahmen auf.

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