Experten warnen vor Sicherheitsdefiziten
Sicherheitsrisiko Internet Explorer

Mit kontinuierlichen Aktualisierungen versucht Microsoft seit Jahren die Sicherheitslöcher in Windows und im Internet Explorer zu schließen. Einen endgültigen Erfolg kann der Hersteller aber nicht vermelden.

hiz DÜSSELDORF. Kaum ist eine Sicherheitslücke im Internet Explorer geschlossen, tut sich die nächste auf. Manche Experten raten deshalb, auf andere Browser auszuweichen. Dabei versucht Microsoft seit Jahren, mit kontinuierlichen Aktualisierungen die Sicherheitslöcher in Windows und im Internet Explorer zu schließen. Einen endgültigen Erfolg kann der Hersteller aber nicht vermelden.

Selbst nach dem jüngsten „Patch Day“ in der vorigen Wochen meldet die Sicherheits-Mailingliste „Full Disclosure“, dass weiter bereits bekannte Sicherheitsdefizite bestehen. Experten gehen davon aus, dass Hacker und Virenautoren mittlerweile gezielt nach Sicherheitslöchern suchen um diese für Ihre Zwecke zu missbrauchen.

Das Problem sehen die Fachleute in der weitgehenden Automatisierung der Prozesse in Windows und der engen Verflechtung des Browsers mit dem Betriebssystem. Um eine Datei zu öffnen, klickt der Anwender diese an. Im Hintergrund laufen dann eine Reihe von Prozessen an, die durch das so genannte „ActiveX“ von Windows gesteuert werden. Das Betriebssystem weiß dabei, welches Programm die gewünschte Datei bearbeiten soll. Dieses wird gestartet und die Daten werden an die jeweilige Applikation übergeben. Wird zum Beispiel in einem Word-Dokument auf einen Internet-Link geklickt, so startet automatisch der Internet Explorer und ruft diese Seite auf. Ist auf der Seite dann noch ein Script integriert, so wird dieses gestartet und ebenfalls auf dem Rechner ausgeführt. Eine Kettenreaktion von Prozessen läuft also ab. Nutzt ein Angreifer dabei gezielt die Schwachstellen des Systems aus, so kann er auf dem betroffenen Rechner einen großen Schaden anrichten.

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