Facebook Privacy Watcher
Im Einsatz gegen den Daten-Kraken

Viele Nutzer kennen sich mit den Privatsphären-Einstellungen bei Facebook nicht wirklich gut aus. Ein kostenloses Tool, das Forscher der TU Darmstadt entwickelt haben, soll Usern helfen, ihre Daten besser zu schützen.
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Kennen Sie dieses bange Gefühl? Wenn Sie sich Ihr Facebook-Profil ansehen und sich plötzlich fragen, wer Ihr Geburtsdatum, Ihren Beziehungsstand oder die letzte Statusmeldung tatsächlich zu sehen bekommt?

Fakt ist: Viele User sind zwar regelmäßig bei Facebook eingeloggt, kennen sich aber mit den Privatsphäre-Einstellungen nicht gut aus. Verständlich – müssen doch manchmal Häkchen an Stellen gesetzt oder entfernt werden, die für den Laien subjektiv nicht leicht zu finden sind.

Für alle, die sich nicht sicher sind, was ihr Facebook-Profil über sie verrät, haben Forscher der TU Darmstadt ein Tool entwickelt, genauer gesagt ein so genanntes Add-On oder Plug-In für Mozillas Internetbrowser Firefox: Mit dem „Facebook Privacy Watcher“ können User leicht erkennen, welche persönliche Angaben wem angezeigt werden.

Wer sich das Tool heruntergeladen und aktiviert hat, sieht sein Facebook-Profil in bunten Farben. Ob Statusmeldung, Foto, Video oder Like – jeder Eintrag in Profil und Timeline wird eingefärbt. Dabei bedeutet Grün, dass die einzelnen Daten für jeden auf Facebook sichtbar sind, orangefarbene Beiträge können nur Freunde sehen, während rote vor allen Benutzern versteckt sind und blaue einer Teilmenge der eigenen Freunde angezeigt werden.

Mit dem „Privacy Watcher“ erhält der Nutzer damit eine gute Übersicht über seine aktuellen Privatsphäre-Einstellungen. Sie lassen sich zudem gleich über das Tool ändern: Die Sichtbarkeit jedes einzelnen Beitrags kann direkt über den „Privacy Watcher“ angepasst werden, ganz einfach mit nur einem Mausklick.

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Auch Facebook-Profis finden sich nicht zurecht

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