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Falk-Verteidiger fechten Haft-Entscheidung in Karlsruhe an

Die Verteidiger des Internet-Unternehmers Alexander Falk wollen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Entscheidung gegen die Haftentlassung ihres Mandanten anfechten. Das kündigte Rechtsanwalt Gerhard Strate am Mittwoch vor dem Hamburger Landgericht an.

dpa HAMBURG. Die Verteidiger des Internet-Unternehmers Alexander Falk wollen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Entscheidung gegen die Haftentlassung ihres Mandanten anfechten. Das kündigte Rechtsanwalt Gerhard Strate am Mittwoch vor dem Hamburger Landgericht an.

Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) hatte Mitte März beschlossen, dass der wegen schweren Betrugs angeklagte Falk weiter in Untersuchungshaft bleiben müsse. Das OLG hatte damit eine Entscheidung des Landgerichts bestätigt und eine Beschwerde des Angeklagten abgewiesen. „Der Haftbefehl gegen Alexander Falk ist aufzuheben, hier und jetzt“, sagte Strate.

Falk ist seit Juni 2003 inhaftiert. Dem 35-jährigen wird vorgeworfen, den Wert seiner Firma Ision durch Scheinumsätze in die Höhe getrieben und so bei deren Verkauf an die britische Energis einen überzogenen Preis kassiert zu haben. Mit ihm sind fünf weitere Manager angeklagt. Falk ist der einzige, der noch in Haft sitzt. Vor Ostern war der frühere Finanzvorstand der Ision nach 21 Monaten gegen Kaution und unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Falk werden neben Betrug noch Kursmanipulation und Steuerhinterziehung zur Last gelegt.

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