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Falk-Verteidigung dringt auf schnellere Prozessführung

Im Prozess gegen den Internet-Unternehmer Alexander Falk dringt die Verteidigung auf eine schnellere Verhandlungsführung.

dpa/lno HAMBURG. Im Prozess gegen den Internet-Unternehmer Alexander Falk dringt die Verteidigung auf eine schnellere Verhandlungsführung.

Durch die bisherige Terminierung mit zum Teil wochenlangen Pausen drohe dem Verfahren „ein unerträglicher Ablauf“, sagte Rechtsanwalt Sven Thomas am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht. Falk sitzt als einziger der sechs Angeklagten in Untersuchungshaft. Das Gericht wies die Kritik der Verteidigung zurück. Die Terminierung sei wegen der Komplexität des Verfahrens sachgerecht, meinte der Vorsitzende Richter Nikolaus Berger.

Einen Antrag der Verteidigung auf Abtrennung des Verfahrens gegen Falk lehnte das Gericht als „nicht zweckmäßig“ ab. Zudem könne der Prozess dadurch nicht nachhaltig beschleunigt werden. In dem Verfahren sind bislang wöchentlich zwei Verhandlungstage angesetzt. Vor Ostern hatte der Prozess drei Wochen geruht. Als nächster Termin ist bisher der 15. April vorgesehen.

Falk, der seit Juni 2003 in U-Haft sitzt, werden schwerer Betrug, Kursmanipulation sowie Steuerhinterziehung zur Last gelegt. Der 35- jährige soll mit Scheinumsätzen den Wert seiner Firma Ision in die Höhe getrieben und so bei deren Verkauf an die britische Energis einen überzogenen Preis kassiert haben.

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