Falschen Namen angegeben
Mann bestellt aus Rache Segelyacht im Internet

Aus Rachsucht soll ein Internethändler aus dem südpfälzischen Germersheim unter dem Namen einer Bekannten im Internet eine 20 Meter lange Segelyacht für 290 000 Euro gekauft haben.

dpa/lrs GERMERSHEIM. Der 39-Jährige habe mit der ehemaligen Bekannten „eine Rechnung begleichen“ wollen, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Frau erstattete Anzeige und konnte die Zahlung verhindern. Dem 39- Jährigen und einem 27 Jahre alten Freund werden weitere Internet- Straftaten zur Last gelegt. Die Männer hätten die Taten gestanden.

Der 39-Jährige soll auch in 24 Fällen unter dem Namen der Frau bei einem Internet-Auktionshaus Reinigungsmittel gekauft haben. Zudem schädigte der Mann einen Internet-Konkurrenten: Unter falschen Zugangsnamen soll der 39-Jährige in mindestens 55 Fällen das gesamte Angebot des Konkurrenten bestellt haben - allerdings ohne zu bezahlen oder die Ware abzunehmen. Auf diese Weise entstand dem Konkurrenten ein Scheinumsatz von 60 000 Euro, für den das Auktionshaus 6 000 Euro Gebühr verlangte.

Der 27-Jährige, der überwiegend Reinigungsmittel versteigerte, trat bei seinen Auktionen heimlich selber als Bieter auf, um die Preise in die Höhe zu treiben. Dafür hatte er sich 62 Internet- Zugangsnamen einfallen lassen. Diese soll er bei dem Auktionshaus auf die Namen von sieben nichts ahnenden Menschen angemeldet haben.

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