Fast 2000 Dollar pro Mitarbeiter und Jahr
Kostenfaktor Spam

Eine Studie zeigt, dass die unerwünschten Spam-Mails von führenden amerikanischen Firmen zunehmend als Kostenfaktor gesehen werden. Spam soll die Unternehmen in den USA jährlich mit rund 1934 Dollar pro Mitarbeiter belasten.

hiz DÜSSELDORF. Nach einer jüngst veröffentlichten Studie von Nucleus Resarch kosten unerwünschte Spam-Mails die Unternehmen in den USA jährlich 1934 Dollar pro Mitarbeiter. Für die Untersuchung befragten die amerikanischen Marktforscher die Verantwortlichen von 82 amerikanischen Spitzenkonzernen.

Im Vorjahr, so die Zahlen, lagen die Kosten für den elektronischen Werbemüll noch bei 874 Dollar. Damit haben sich die Kosten in dieser Zeit verdoppelt. Die Befragten bezifferten den Produktivitätsverlust der angestellten mit 3,1 Prozent, verglichen mit 1,4 Prozent im Vorjahr. Hervorgerufen wird das durch die hohe Anzahl der Spam-Mails, die von 13 auf durchschnittlich 29 pro Tag gestiegen ist.

Spam Filter scheinen der Studie nach nur einen begrenzten Erfolg zu haben. Während im Vorjahr noch 26 Prozent der Junk-Mails elektronisch ausgefiltert werden konnten, sind es aktuell gerade mal 20 Prozent. Schuld geben die Analysten der aggressiveren Vorgehensweise der Versender, die mit ausgetüftelten Techniken die automatischen Filter zu überlisten versuchen. Die Experten verzeichneten die Kostenexplosion durch Spam, obwohl das Gesetz gegen Spam-Mail in den USA seit sechs Monate in Kraft ist.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%