Februar-Patchday: Microsoft stopft neue Sicherheitslücken

Februar-Patchday
Microsoft stopft neue Sicherheitslücken

Microsoft hat an seinem "Patchday" im Februar weitere Schwachstellen im Windows-System behoben.

hiz DÜSSELDORF. Die aktuellen Aktualisierungen für Windows stopfen insgesamt sieben Sicherheitslücken. Der Hersteller stuft zwei der Fehler als kritisch und die restlichen fünf als hoch ein.

Einer der kritischen Fehler betrifft eine WMF-Lücke unter Windows 2000 und dem Internet Explorer 5.01. Über manipulierte Webseiten können fremde Programmteile auf einen Rechner geschmuggelt und dort gestartet werden. Diese Schwachstelle ist nicht identisch mit den Problemen in WMF-Grafikdateien, die Ende vergangenen Jahres für Aufsehen sorgten. Die zweite kritische Lücke betrifft die neueren Versionen des Windows Media-Players. Über speziell manipulierte Bilddateien kann ebenfalls Programmcode eingeschmuggelt und ausgeführt werden.

Betroffen von manipulierten Bildern ist auch das Media-Player Plug-in für andere Internetbrowser als den Internet Explorer. Die weiteren Sicherherheits-Aktualisierungen betreffen manipulierte Netzwerk-Datenpakete, die die betroffnen PCs lahm legen oder für Hacker öffnen.

Eine weitere Sicherheitsanfälligkeit, die behoben wurde, betrifft den Eingabe-Editor für koreanisch und das Präsentationsprogramm Powerpoint 2000. Darüber konnten unbefugte Benutzer über das Netz den Zugriff auf Dateien im Ordner „Temporary Internet Files“ erhalten. Allerdings mussten Ihnen die Dateinamen bekannt sein.

Experten rechnen damit, dass sehr bald Viren oder Würmer auftauchen werden, die diese eigentlich nun geschlossenen Sicherheitslücken ausnutzen werden. Erfahrungsgemäß sind die Anwender zu sorglos und es dauert lange, bis sie ihre Rechner auf den neusten Sicherheitsstand bringen. PCs können automatisch über die Microsoft-Webseiten aktualisiert werden.

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